Zusammenstoß mit Landlosen

San Pedro: Mehrere „Landlose Bauern“ wurden bei einem Zusammenstoß mit der Polizei verletzt. Unter den Verletzten sind Frauen und Minderjährige. Silvino Martinez, Nachbar der Estancia, wo sich der Zwischenfall ereignete, informierte die Medien.

Der Vorfall fand am Montag um 10.00 Uhr statt, als mehrere Frauen und Kinder versuchten in das Gelände der Estancia einzudringen. Als Grund dafür wird das Ernten der Feldfrüchte angegeben, welche die landlosen Bauern im letzten Jahr, bei der Besetzung der Estancia  gepflanzt hatten. Die Polizei, welche die Estancia bewachte und per Gesetz schützte, setzte Gummigeschosse und Tränengas ein, um ein Eindringen auf die Estancia zu verhindern. „Es waren auch Schüsse zu hören, so Silvino Martinez.

Auf der anderen Seite die Polizei, hier erklärt Kommissar Silvio Salobarrieta, dass ungefähr 60 Personen, unter ihnen Frauen und Kinder versucht haben die Estancia zu besetzen. Hierbei sind Personen durch Schüsse verletzt worden. Die Landlosen Bauern führten Schusswaffen, Macheten und Zwillen mit sich, so der Kommissar. Als Reaktion darauf, sperrten die Landlosen die Ruta 10 für zirka 30 Minuten. Die Situation ist aber unter Kontrolle und der Verkehr läuft normal.

Der Grund für den Zwischenfall ist die Forderung der Landlosen Bauern auf einen Teil der Estancia Panambi, im Besitz der Familie De Gasperi. 300 Familien mussten am 05. November des letzten Jahres das Land, welches sie besetzten, räumen. Der Besitzer betont, er ist im Besitz des Titels vom Grundstück. Die Landlosen Bauern zweifeln dieses an und argumentieren, dass dieses Grundstück Besitz des Nationalen Institutes für landwirtschaftliche Entwicklung (INDERT) ist.

(Wochenblatt/UltimaHora)

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