Asunción will Fußgänger schützen

Ein neuer Pilotplan der Gemeinde Asunción soll Fußgängern beim Überqueren der Straßen mehr Sicherheit verschaffen, dazu wird in 13 Abschnitten eine Erhöhung der Asphaltdecke vorgenommen, zusätzlich sollen diese mit Markierungen versehen werden.

Die Arbeiten beginnen an den Straßenecken Mexiko und enden in Montevideo. Vor allem sollen dabei die Autofahrer mehr Respekt vor den schwächeren Verkehrsteilnehmern bekommen. Pablo Rodriguez, Direktor für das Verkehrsgeschehen der Gemeinde Asunción sagte, sie wollen damit mehr Sicherheit für Fußgänger, gerade in der Innenstadt, schaffen. „Wir wollen mehr Sicherheit, also müssen wir etwas tun. Passanten können nun auf gleicher Höhe wie der Bürgersteig Straßen überqueren und weniger Vorsicht walten lassen, Kraftfahrer müssen langsamer fahren und nötigenfalls anhalten“, sagte er.

Das neue Projekt kostet 114 Millionen Guaranies und findet in verschiedenen Abschnitten der Hauptstadt statt, sollte das System sich bewähren will man es auf andere Zonen ausdehnen, aber nicht nur in Asunción sondern im ganzen Land verteilt.

„Es ist ein Versuch, schon in den meisten Städten Europas, den USA und Argentinien findet so ein System Anwendung. Wir wollen, dass Kraftfahrer die Fußgänger respektieren, sie sind oft hilflos beim Überqueren von Kreuzungen, auch Ampeln schaffen nicht den nötigen Respekt“, erklärte Rodriguez weiter.

Mittlerweile scheint dieses Vorgehen das Einzige zu sein, was wirklich etwas bringt, auch auf den Fernstraßen wurden schon mehrere Bodenwellen eingebracht, damit Kraftfahrer, insbesondere vor Ortseinfahrten, ihre Geschwindigkeit verlangsamen.

Quelle: La Nación

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2 Kommentare zu “Asunción will Fußgänger schützen

  1. und wer hier soll wissen was die Markierungen auf der Strasse bedeuten….???? – die Autofahrer hier denken doch dabei hoechstens das irgendein Idiot die Strasse bepinselt hat….. ha ha ha. Zebrastreifen gabs hier frueher schon mal, aber Geschwindigkeit drosseln oder sogar anhalten hab ich in der Zeit nie wen gesehen….!!

    1. So ist es – und wenn es sogar heißt, dass Passanten weniger Vorsicht walten lassen können – dann ist das wirklich ein lustiger Scherz am Wochenende. Speziell abends oder am Wochenende fahren dermaßen viele Auto- und Motofahrer herum, die mehr oder weniger Blut im Alkohol haben, dass die nichtmal merken, wenn es rumpelt, sei es wegen der Schwelle oder wegen eines Fußgängers.