Ozelot in Concepción gerettet

Freitagabend wurde ein Ozelot im Departement Concepción von verschiedenen Behördenvertretern befreit, das Tier war schwer verletzt und befand sich in einem schlechten Gesundheitszustand.

Mehrere Staatsanwaltschaften waren mit dem Fall beauftragt, federführend dabei aber der Botanische und Zoologische Garten von Asunción, vertreten durch Maris Llorens. Das Tier wurde dorthin gebracht und wird nun mit angemessener Sorgfalt und Fürsorge behandelt.

Laut dem Polizeibericht befand sich der Ozelot vorläufig in der Obhut einer Studentin für Tiermedizin aus der Stadt Concepción. Auf Empfehlung der Wildlife Organisation und der Umweltbehörde Seam wurde das Wildtier nach Asunción in den dortigen zoologischen Garten gebracht, hier würde es augenblicklich die besten Rahmenbedingungen vorfinden.

Der weibliche Ozelaot war verletzt und sehr schwach, laut einer weiteren Tierärztin, auch stellte man Symptome von Erbrechen und Durchfall fest. Im Augenblick werde das Tier mit Antibiotika und weiteren Medikamenten behandelt. Roció Barreto, Direktor von Wildlife, war Organisator bei der Rettung des Wildtieres, unterstützt durch die Staatsanwaltschaft für eine Kontrolle der Umwelt (DFAI), in der Seam integriert.

Der Ozelot ist durch das Gesetz 716/96 vor ökologischen Verbrechen geschützt. Jagen und seine Vermarktung sind strikt untersagt. Des Weiteren ist er in der Resolution Nr. 2243 “Liste der geschützten Arten“ aufgeführt, denn sein Vorkommen ist rückläufig. Anzumerken ist aber, dass der exzessive Handel mit Ozelotfellen aufgehört hat, so konnte das Tier von “gefährdet“, über “potenziell gefährdet“ auf “nicht gefährdet“ zurückgestuft werden, laut dem Verband Zoologischer Gärten e. V.

Quellen: ABC Color, VdZ

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