Der Präsident des Rates der Magistratur, Enrique Riera (Beitragsbild), sagte, dass die paraguayische Justiz in Paraguay “sehr langsam“ arbeiten würde und nannte dazu die Beispiele bei der Gefängnisüberfüllung oder die Länge der Strafverfahren.
Riera fügte an, die Gefängnisse seien überfüllt weil Prozesse nicht oder nur schleppend geführt werden. Ein Gerichtsverfahren, egal ob ziviler oder strafrechtlicher Art, könnte zwischen fünf bis acht Jahre dauern, bis ein Urteil gefällt werde, erklärte Riera.
Bei einer Veranstaltung für mehr Transparenz im Justizwesen wurde darüber diskutiert, wie die Zusammenarbeit der der einzelnen Behörden gestrafft und verbessert werden könnte. Auch die Justizministerin Carla Bacigalupo war zugegen und sprach von einem “Missbrauch“ der Untersuchungshaft, weil dadurch die Gefängnisse überfüllt wären. 2015 gab es insgesamt 12.423 Häftlinge in den Haftanstalten im ganzen Land, 2011 waren es 6.197.
Quelle: Hoy.com.py









