Wie hatte ein Politiker über Paraguay gesagt: „Wir leben nicht in einem Land der ersten Welt“. Mario Ferreiro, Bürgermeister der Hauptstadt Asunción, will das ändern. Nur die Einwohner müssen aber auch mitziehen.
Wer durch Asunción geht und Schnellrestaurants in ganz Paraguay aufsucht, wird des Öfteren feststellen, dass den Bürgern das Abräumen der Tische nicht fremd ist. Die Sinne bezüglich einer Abfallentsorgung schärfen sich bei den Nutzern. Auch die Mülltrennung funktioniert in einigen Bereichen schon sehr gut. Viele passen sich den Gegebenheiten an.
Ab November will Ferreiro die “Mutter aller Städte“ in ein besseres Licht rücken. In einigen Stadtvierteln startet das Projekt zur Mülltrennung. „Es liegt an der Disziplin der Haushalte. Die Umstellung durchzusetzen wird aber ein schwieriges Unterfangen“, sagte der Bürgermeister.
Nächstes Jahr werden mehr Lastwagen für die Abfallentsorgung in Asunción angeschafft. Zurzeit sind es 24, vier oder fünf neue sollen dazu kommen.
Quelle: ABC Color











Hans Iseli
Bis nicht jederzeit und überall der Abfall einfach weggeschmissen wird, dauert es noch lange. Es ist eine Kulturänderung, die aber – ich staune – schon im Gange ist.