Ein armseliges Schmiergeld

Caaguazú: Für 5.000 Guaranies an Schmiergeld ist es anscheinend möglich eine Verkehrskontrolle mit schweren Lastwagen zu umgehen. Nicht einmal Motorradfahrer ohne Helm oder Kennzeichen kommen so “billig“ davon.

Der Vorfall ereignete sich an der Kreuzung Mbutuy, im Departement Caaguazú. Der Lkw Fahrer aber auch der Polizist sind korrupt. Ohne einen Wortwechsel passierte die geringe Geldübergabe von 5.000 Guaranies an einem Kontrollpunkt der Caminera.

Das Geld wird von dem Beamten eingesteckt, nicht einmal die Registrierung, Führerschein oder weitere Dokumente wurden verlangt. Es wird einfach nur eine gute Weiterfahrt gewünscht. Offensichtlich hatte der Lastwagen oder der Fahrer Unregelmäßigkeiten, die vertuscht wurden, oder aber warum sollte ein Bestechungsgeld angeboten worden sein?

Quelle: Paraguay.com

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2 Kommentare zu “Ein armseliges Schmiergeld

  1. Naja, cedula verde (100.000Gs) kenne ich ja, aber jetzt für PYer auch noch eine cedula rojo (5.000Gs). Ich fühle mich als Gringo abgezockt. 🙁

  2. Naja, 5000 Gs. hört sich erst einmal wenig an. Aber wahrscheinlich fährt der täglich da vorbei und zahlt routinemäßig, und andere Lastwagenfahrer wohl auch. Da kommt dann schon einiges im Laufe der Zeit zusammen. Der Fahrer muss noch nicht mal etwas Verbotenes getan haben, er kann vielleicht nur so Unannehmlichkeiten durch die Polizei vermeiden. Die haben schon ihre Druckmittel.