Asunción: In den letzten vier Jahren hat das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) 50% mehr an Straßen neu gebaut als in den letzten 40 Jahren errichtet wurden. Oscar Ayala Bogarin, Direktor für Kommunikation vom MOPC, gab dies bekannt.
Nach Angaben des Ministeriums hat das MOPC unter der Regierung von Horacio Cartes 3.000 Kilometer an Wegen erschlossen. Zwischen 1973 und 2013 waren es nur 5.370 Kilometer.
Laut Bogarin sei dies aufgrund einer Synergie zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor möglich gewesen, solche Erfolge vorzuweisen.
Nun könnte es durch eine Initiative mit den Verbänden Capavi, Cavialpa und Capaco weiter voran gehen. Dabei profitieren mehrere Branchen, wie Zimmerer, Metallbetriebe, Asphaltunternehmen und andere von dem Zusammenschluss und einem Abkommen mit dem MOPC. 150.000 Personen aus der Baubranche sind dabei involviert und finden eine Beschäftigungsmöglichkeit.
Wochenblatt / ADN Paraguayo / MOPC











Rocco
War dieser Artikel eine Anregung „von oben“?!?!?
Hans
Geht ins Land fahrt rum lehrnt endlich Paraguay auch auserhalb Central kennen und Ihr werdet sehn es hat sich wirklich etwas getan. Doch fuer dem schnell wachsenden Verkehr gercht zu werden fehlt noch viel. Eben das wo in den vorigen Regierungen nicht gemacht wurde.
paraguayo
Richtig Hans, genau so ist es.
hugo
Dafuer wurden die Schulden der Republik Paraguay drastisch reduziert!
Nicht vergessen 2018 sind Wahlen in Paraguay
Pedro
Wirklich die schulden reduziert?Die sind so hoch wie noch nie;jederman kan viel ausrichten wenn man kredite bekommt,und wie dieser statschef selber grosze cigaretten fabriken hat und viel herausschmuggelt, und wer weisz was noch alles mitfahrt.Wie geht es das die meisten Paraguayer arm oder halbarm sind,und der eine man hat sein eigener Jet in so ein Ochsenkarrenland wie Paraguay?Weiszes Mehl?
Hans Iseli
hugo war sarkastisch – zu Recht!
Rodolfo
Bogarin nennt das Synergie. Man könnte es auch ‚ungehemmt Schulden machen‘ auf Kosten kommender Generationen nennen.
Philipp
Die Asphaltierung der Ruta 8 zwischen Caazapa – Yuty war schon seit mehr als 20 Jahren „im Gespräch“, nun ist sie endlich in der Ausführung. Seit 40 Jahren quälten sich die betroffenen Einwohner bei Regenwetter durch den Schlamm, ja sogar Isolation war nicht selten.
In Paraguay läuft vieles falsch, aber diese Regierung realisiert endlich mal wichtige Bauvorhaben. In den 90ern waren viele Ingenieure hier arbeitslos, weil es einfach keine großen Bauvorhaben kam – jetzt findet jeder Ingenieur Arbeit – die fachliche Qualifikation ist natürlich ein anderes Thema.
Eggi
Ja und in 4 Wochen, spätestens sind diese Straßen nur noch ein Löcher Haufen. Die Anwohner quälen sich weiter durch tiefe Löcher. Und seit mehr als 20 Jahren sacken die Verantwortlichen das Geld, was aus einem Fond oder aus Spenden besteht selber ein. Ingenieure sind heute noch arbeitslos weil diese den Normen ( zum einsacken von Gelderen ) nicht entsprechen.
Hans Iseli
Stimmt schon, aber vergiss doch bitte nicht, dass die Beteiligten jeweils 2/3 der Kosten in die eigenen Taschen leiten, und deswegen nur Schrott abliefern konnten. Wir wollen doch nicht etwa neue Sitten einführen!
Igor
Solange der Biozeanische Koridor,sprich trans Chaco(von der Diktadur angefangen) nichtmal zu unterhalten geht ist meine ehrfurcht in grenzen. Im Inland(Osten) 6spurige strassen und in der Hauptstad „paciencia und sentido unico.Im Oxidental solch Entwiklungspotential und minimale Infrastruktur,(Eine Kuh die man melkt sollte man füttern)sorry mein Deutsch.
Christian
DAS, Igor, ist die richtige Aussage, man sollte die Mekkuh auch füttern, denn würden die Politiker dieses Landes nicht komplatt alles in die eigene Tasche stecken, gäbe es auch etwas Wohlstand, durch welchen die Politiker marginal noch mehr einstecken könnten, aber dazu reicht deren Grips nicht? Soweit ich weiss, stieg unter Cartes die Auslandsverschuldung drastisch, dies müssen die folgenden Generationen aufbringen?
9mm
„stieg unter Cartes die Auslandsverschuldung drastisch, dies müssen die folgenden Generationen aufbringen?“
Ja und nein. Staatsverschuldung an sich, ist es Zeichen für den Wohlstand eines Landes, solange es den eigenen Bürgern geschuldet wird. Wie ihr vielleicht gehört habt, hat jede Bilanz zwei gleich große Seiten. Wenn die Bankguthaben/Lebensversicherungen/Sparbücher der Bürder die eine Seite bilden, dann sind die Staatsschulden die andere Seite.
Man kann also sagen, wenn die Bürger viel gespart haben, dann ist der Staat praktisch gezwungen durch Staatsschulden dieses extra Geld wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück zu bringen. Es ist also kein Zufall, daß die reichsten Staaten der Welt (USA, DE, JP etc) auch die höchste Verschuldung haben. Staatsschulden werden nicht zurück gezahlt, das ist sowohl sinnlos, als auch unrealistisch, da mit den Staatsschulden auch die Bankguthaben verschwinden würden. Wer möchte schon freiwillig auf seine Ersparnisse verzichten?
In Paraguay ist das leider nur zum Teil gültig. Die Schulden wurden in U$ aufgenommen in den USA. Sie sind also nicht zwangsweise ein Zeichen für höheren Wohlstand des Landes. Könnte in einigen Jahren zum Problem werden. Jedoch. Wenn man die sinkenden Zinsen und die größere Zahl ein Haushaltsgeräten und Autos betrachtet, dann ergibt sich schon der Eindruck, daß es den Paraguayern heute viel besser geht, als noch vor 10 Jahren. Wie überall auf der Welt, den Stadtmenschen zuerst und den ländlichen zuletzt.