Er hätte nie gedacht, dass dies einmal eine Goldmine würde

Asunciòn: Viele Geschichten, positive wie negative, haben Einwanderer in Paraguayer geschrieben. Eine deutschstämmige Familie aus Brasilien ist immer noch auf dem Weg nach oben. Wann die Spitze der Goldmine erreicht wird ist nicht absehbar.

Eliseu und Eliane Elizabete Muhl, Deutschbrasilianer, haben seit 17 Jahren die Churrasqueria O Gaucho unter sich.

Eliseu Muhl wurde in einer kleinen Stadt in Rio Grande do Sul, Brasilien, geboren. Mit 18 Jahren beschloss er sein eigenes Leben zu meistern und ging nach Ciudad del Este. Kurze Zeit später war er Barkeeper im Restaurant Rafain in Foz de Iguazú. Hier entdeckte Muhl seine Leidenschaft für Steaks und Gegrilltes, denn auch im Rafain war das Szenario allgegenwärtig.

Das war vor 24 Jahren. Nun hat er eine Goldmine in seinen Händen.

„Von Foz de Iguazú ging ich nach Asunción und fand eine Stelle in der Churrasqueria Acuarela. Nach sieben Jahren wagte ich den Weg in die Selbstständigkeit“, erklärte Muhl.

Am Anfang hatte O Gaucho nur 72 Sitzplätze. In den Abendstunden sank der Umsatz um 30%, während das Mittagsgeschäft gut lief. Nach vier Jahren wurde ein neuer Platz für die Churrasqueria gesucht und es ging aufwärts. Mittlerweile sind es im Durchschnitt mehr als 14.000 Gäste im Monat. Im Dezember letzten Jahres waren es fast 30.000.

„Sicherlich ist das Restaurant eine Goldmine, aber wir kümmern uns darum, als ob es ein Diamant ist. Die Gäste ändern sich und wir müssen das ebenfalls tun“, sagte Muhl.

Die beiden Kinder des Ehepaars studieren und werden wohl in die Fußstapfen der Eltern eintreten.

Eliseu Muhl hat ein konstantes Grundprinzip in der Verwaltung seines Unternehmens, das sicherlich für den Erfolg verantwortlich ist. Es lautet konstante Investitionen in den Betrieb.

„Wenn einige schnell reich werden sehen sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Sie nehmen mehr als sie geben. Deshalb gibt es einige Schiffbrüche in der Branche. Die Wiederanlage in einen Betrieb ist wie ein Mist, den die Landwirte in die Erde einbringen um dauerhaften Ertrag zu erzielen“, erklärte Muhl.

Wochenblatt / El Omnivoro

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2 Kommentare zu “Er hätte nie gedacht, dass dies einmal eine Goldmine würde

  1. Hoffe es geht weiter aufwaerts mit seinem Geschaeft! Das Problem duerfte der Neid sein, durch die Eingeborenen die nicht verstehen wieso ein Auslaender MIT ARBEITEN,mehr verdient…………..