Asunción: Soledad Núñez, Bürgermeisterkandidatin des Oppositionsbündnisses für die Hauptstadt von Paraguay, versammelte die Spitzen ihrer Unterstützergruppen zu einem Austausch mit CDU-Abgeordneten aus Thüringen. In dieser deutschen Region gelang es einer Koalition aus Minderheiten, die extreme Rechte zu isolieren und zu besiegen.
Das Treffen fand im Wahlkampf-Hauptquartier der Partei Patria Querida statt. Es diente der Koordination der Kampagne von Soledad Núñez unter dem Banner des Bündnisses “Unidos por Asunción“.
An der Versammlung nahmen hochrangige Persönlichkeiten teil, darunter Senator Eduardo Nakayama, der Gouverneur von Central Ricardo Estigarribia (PLRA), der Präsident von Patria Querida Stephan Rasmussen sowie die Abgeordnete Rocío Vallejo. Ebenfalls anwesend waren Stadträte der PLRA und der PPQ sowie Vertreter der Partido Revolucionario Febrerista (PRF) und der Partido de la A.
Ein auffälliges Comeback gab Fernando Camacho für die Partei Encuentro Nacional (PEN). Camacho war nach dem Skandal um die “VIP-Besetzungen“ von Staatsland in Los Jardines de Remansito vom Parteivorsitz zurückgetreten.
Austausch mit thüringischen Abgeordneten
Der Austausch wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung ermöglicht. Zu Gast waren die Thüringer Landtagsabgeordneten Henry Worm und Stefan Schard (beide CDU). Thüringen gilt als besonderes Beispiel für deutsche Realpolitik: Dort einigten sich die Christdemokraten darauf, eine Minderheitsregierung zu tolerieren, um eine “Brandmauer“ gegen die extreme Rechte aufrechtzuerhalten – ein historischer Schritt, da die CDU Kooperationen mit der Linkspartei zuvor kategorisch ausgeschlossen hatte.
Während des Treffens wurden Wahlkampfstrategien geteilt und die größten Herausforderungen für die Hauptstadt Asunción analysiert. Ziel ist es, eine solide Alternative zum aktuellen Modell zu schaffen, die auf der Zusammenarbeit verschiedener politischer Sektoren basiert.
Bemerkenswert war jedoch, dass die Kräfte, die zuvor die Ex-Kandidatin Johanna Ortega unterstützten (Yo Creo, PPC und andere), trotz ihrer offiziellen Zusage für Núñez, bei diesem Treffen nicht vertreten waren.
Wochenblatt / ABC Color














Ernst_H
An unser deutschen Polit-Clowns sollte sich niemand ein Beispiel nehmen. Das ist unter dem Niveau von Paraguay.
Cristina
Unfassbar. Die reisen vermutlich auf Steuerzahlerkosten nach Paraguay und verbreiten dort dieselben undemokratischen Oppositions-Unterdrückungslügen wie in D …
Hermann2
Die abgewählten Verlierer schließen sich zusammen, das ist nicht der Wille der Wähler und auch keine Demokratie.
eggi
Seit wann und wo, in welchem Land gibt es Demokratie? Die Wähler dürfen zur Wahl. Aber nur das Knorrige Regime steht zur Verfügung. Alles Neuaufkeimende wird erstickt oder verunglimpft. Alle die sich zur Wahl begeben, werden entweder Gebogen durch irgend welche “ Spenden“, oder einfach außer Acht gelassen. Das ist Diktatur in Reinform.