Ein Meteorschauer über Paraguay

Asunción: Nutzen Sie die Gunst der Stunde und nehmen Sie sich etwas Zeit den Nachthimmel zu beobachten. Nicht mehr lange ist der Meteorschauer von den Perseiden so eindrucksvoll sichtbar.

Die Wetterverhältnisse sollen sich heute im Laufe des Tages verbessern, sodass ab morgen wieder ein klarer Nachthimmel in Paraguay zu erwarten ist. Entscheidend bei dem Beobachtungsstandort ist eine dunkle Umgebung ohne störende Lichtquellen.

Professor Blas Servin, Astronom, erklärte, mindestens 60 Kilometer vom Ballungsraum Asunción müsse man entfernt sein um den Meteorschauer gut beobachten zu können. Er fügte an, die Perseiden würden am nördlichen Horizont auftauchen. Die Luftverschmutzung in der Nähe der Hauptstadt sei jedoch dafür verantwortlich, dass wohl erst ab einer Entfernung von rund 100 Kilometer das astronomische Phänomen am besten zu beobachten sei.

Die Katholiken nennen das Ereignis die “Tränen von St. Lawrence“, weil dessen Festtag am 10. August begangen wird. Um diesen Tag herum ist der Höhepunkt von den Sternschnuppen. Sie tauchen in der Regel zwischen dem 17. Juli bis 24. August auf.

Es bleibt also noch Zeit für eine Nacht der Sternschnuppen. Sie sind eigentlich winzige Staubpartikel, die aus dem Schweif eines Kometen kommen. In diesem Fall ist es Swift-Tuttle.

Ebenfalls ist ab Mittwoch, den 16. August, auch die Raumstation ISS wieder über Paraguay gut sichtbar. Der beste Zeitpunkt ist am Samstag, den 20. August. Unter http://iss.de.astroviewer.net/beobachtung.php lassen sich die Uhrzeiten für den jeweiligen Standort einsehen.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Ein Meteorschauer über Paraguay

  1. Dann hoffe ich doch schwer, dass der Papst sein Papamobil endlich Zeitgemäß geupdatet hat, schließlich verdient er auch Milliarden Steuereuros als Entschädigung für einmal öffentlich-kostenloses Füßewaschen im Jahr. Und mir diesmal auch freundlich und nachverfolgbar – auf dem Petersplatz hat er’s amigs auch nicht so eilig – zuwinkt, wenn ich mir schon die Mühe nehme stundenlang lang den Himmel anzustarren und nicht wieder im Affenzahn vorbei rast, so dass man gar nicht sehen kann, ob er nun endlich seinen Benzinkanister mitgenommen hat oder immer noch betet, dass ihm der Sprit nicht ausgeht. Falls doch, da wird alles beten nichts nutzen. Das sei ihm doch mal meinerseits und Dieter Nuhr gesagt sein.

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