Auf die Straße gesetzt

Yataity: Eine arme Familie, die im Stadtviertel Loma Barreto wohnte, wurde auf die Straße gesetzt. Die Richterin Lucila Fernández de Echauri aus Villarrica setzte den Räumungsbeschluss durch.

„Es ist eine Tragödie. Ich wurde in dem Haus geboren und lebte hier mit meinen Eltern. Sie haben das Haus mit großen Opfern aufgebaut. Es ist alles was wir hatten“, sagte Anania Duarte, eine der Betroffenen.

Sie beschuldigt Elsa López, Nichte ihrer Eltern, die Räumungsklage voran getrieben zu haben. Eine Schwester von López soll bei Indert angestellt sein, sodass diese half den Prozess der Übereignung zu beschleunigen um es anschließend zu verkaufen.

Aktuell gehört das Anwesen nun der Firma Camarga SA. Sie ließ das Haus nach der Räumung sofort abreißen. „Wir haben bescheiden gelebt. Es war ein täglicher Kampf. Nun aber haben wir nicht einmal mehr ein Dach über dem Kopf“, sagte Duarte.

Wochenblatt / Ultima Hora

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5 Kommentare zu “Auf die Straße gesetzt

  1. Das hört sich ja alle fürchterlich an. Nur, die Sache hat ja bestimmt einen Hintergrund. Welcher mag das sein?

  2. Wohl no plata gehabt um Miete zu bezahlen, obwohl man dies lautstark über die Jahre verkündet hat: Somos pobres, estamos esperando (tomando terere) que se nos ayude (Wird sind arm, wir warten (Teerere trinkend), dass man uns hilft).

  3. Wer schon mal auf sogenannte Miethaie reingefallen ist, wird schwerlich Verständnis aufbringen können für das Geheul der „Betroffenen“.