Die Verkehrspolizei “zockt“ angeblich ab

Asunción: Die PMT soll die Verkehrssicherheit in der Hauptstadt Paraguays gewährleisten. Jedoch oft steht sie an “strategischen Punkten“, bei denen hohe Einnahmen garantiert sind.

Nun beschwerten sich Anwohner an den Straßen Médicos del Chaco und Guaranies über eine Verschärfung von Kontrollen der Straßenpolizei durch die Kommune (PMT) unter der sie täglich leiden, wenn falsch gewendet und abgebogen wird.

Die Geldbuße dafür beträgt 380.000 Guaranies. Viele Autofahrer können die Strafe nicht bezahlen und erzielen eine Vereinbarung mit den Beamten. Anwohner berichten von einer “kommerziellen Transaktion“.

Seit einigen Monaten sind Schilder, die das Abbiegen nach links und Wenden verbieten, angebracht worden. Das nutzt nun die Caminera aus.

Hugo Leguizamón, Direktor der PMT, erklärte, er werde die Beschwerden prüfen und alle Vorwürfe gegenüber den Beamten untersuchen.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu “Die Verkehrspolizei “zockt“ angeblich ab

  1. Was heisst angeblich? Und vorher soll ein Paraguayer wissen was die Schilder bedeuten? Ist wie eine Verkehrsampel, die steht auch nur zur Verschönerung der Kreuzung und erfreut die Herzen mit dem Wechselspiel der Farben.

  2. Médicos del Chaco und Guaranies? Wo genau ist das?
    In Lambare gibt es auch diese Strassenkombination, aber da ist keine Verkehrspolizei.

  3. Wenn man Schilder und Regeln nicht beachtet, ist es natuerlich eine Sauere wenn der Polizist was sagt. iDas Problem beginnt fuer mich dann, wenn so ein Polizist behauptet ich habe das und das getan und es ist aber nicht so. Speziell wenn man noch auslaendisch aussieht, wird das ja wohl vorkommen und die Strafe mathematisch maravilloso hoeher ausfallen.

    Aber das ist nicht Rassismus und hat auch nichts mit nichts zu tun, denn Rassismus ist nur von Weiss nach Schwarz und gibt es daher nur in der 1. Welt.

  4. Ja, aber. Man kann alles von zwei Seiten sehen. Die Polizei hat diese Schilder nicht aufgestellt. Wie das Prozedere in Paraguay Verkehrstafeln aufzustellen ist, weiß ich nicht. Doch nehme ich an, dass dort wo viele Unfälle etc. passieren solche aufgestellt werden.
    Im Artikel steht, dass sich Anwohner beschweren. Diese müssten jedoch als erste wissen, wann neue Verkehrsschilder aufgestellt wurde. Wenn jemand von außerhalb kommt ist das schon schwierige für diesen.
    Ich kann nur schreiben, in Mariano Roque Alonso wurden vor ein paar Monaten einseitig der Nanawa (eine Hauptstraße) Parkverbotsschilder aufgestellt. Wenn da beidseitig geparkt wurde, dann noch einer in der zweiten Reihe, dann Busse etc, dann war es schon manchmal eng und mühsam. Diese haben nur eine Linie, das heißt also Parkverbot, nicht aber Halteverbot. So weit so gut.
    Aber es hält sich kein Schwein an das Parkverbot. Hocken im Parkverbot hinter ihrem Händy, Buße kommen, es ist eng und mühsam.
    Und genau diese sind es dann, die sich beschweren, wenn sie eine Buße bekommen. Ich frage mich ja immer, welchen Teil des Satzes „Hier parken verboten“ sie trotz Absolvierung von täglich drei Stunden Grundschule nicht verstanden haben, zumal sie einen Führerschein besitzen, aber noch nie eine Fahrschule besuchen mussten.