Grabstellen werden enteignet

Asunción: Ein Platzproblem bei den Toten bahnt sich an. Alle drei Friedhöfe in der Hauptstadt haben einen Mangel an freien Grabstellen. Nun muss gehandelt werden.

Sowohl im Süd- und Ostfriedhof sowie im Bereich von Recoleta gibt es bald keine Möglichkeit für Bestattungen. Gerardo Arévalos, der zuständige Friedhofsverwalter der Gemeinde Asunción, will nun gegen säumige Gebührenzahler von Grabstellen vorgehen. Falls notwendig erfolgt eine schnelle Enteignung umso wieder Platz zu schaffen.

Bisher hat sich noch keiner der 24 Stadträte intensiver mit dem heiklen Thema befasst, obwohl es schon viele Beschwerden von Angehörigen gab. Sie mussten ihre Verwandten in Gängen bestatten, weil keine Grabstellen frei waren.

Laut der Verordnung 43/94 wird dort die Rückforderung von Gräbern geregelt, die ihre Gebühren nicht bezahlen. Die betroffenen Begräbnisstätten müssen fünf Tage in zwei Zeitungen publiziert werden, dann kann eine Enteignung erfolgen.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Grabstellen werden enteignet

  1. Die Toten interessiert das alles gar nicht mehr und die Lebenden sehen mit der Enteignung weniger Pflege und Schuldenbegleichung für sich sprechen. Da tut sich eine echte Lücke auf für pfiffige Geschäftsleute.
    Fluß-Wald und Seebestattung.

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