Brückenneubau stürzt nach drei Jahren ein

San Lorenzo: Vor drei Jahren wurde eine prekäre Brücke im Stadtviertel San Juan Ñu Porã von San Lorenzo, unter der Regie vom Bürgermeister Albino Ferrer, neu gebaut. Irgendetwas lief wohl schief, denn das Bauwerk stürzte vor drei Monaten teilweise ein.

Nach mehreren Beschwerden begann die Kommune mit einer Sanierung des Übergangs. Nun hofft man, dass dieses Mal die Arbeiten ernsthafter durchgeführt werden.

Insgesamt verschlang der Neubau vor drei Jahren rund 200 Millionen Guaranies. Die Brücke verbindet die Stadtteile San Juan Ñu Porã und Laurelty über den Bach San Lorenzo.

Es kam zu prekären Zwischenfällen, denn einigen Leuten war die Situation nicht bekannt, sodass sogar Menschen in den Bach fielen. Einer der Betroffenen war der ehemalige Fußballspieler vom Verein Cerro Porteño, Mario Grana. Die unglückliche Episode ereignete sich am Sonntag, den 18. März.

Anwohner hoffen nun, dass der Bürgermeister Ferrer dafür sorgt, dass ein Staatsanwalt die Arbeiten bei dem Wiederaufbau der Brücke inspiziert, um so ein Desaster zu vermeiden. Des Weiteren betonten die Stadtteilbewohner, dass die Arbeiten mangelhaft durchgeführt worden seien. „Wir sind nicht davon überzeugt, wie die Konstruktion errichtet wurde. Das Bauwerk ist gewölbt und schief, als hätte es bereits ein ernsthaftes strukturelles Problem“, erklärte Raquel Villamayor.

Ebenfalls beschwerten sich Bürger über mehrere umgefallene Strommasten von dem staatlichen Energieversorger ANDE in den beiden vorher genannten Stadtvierteln von San Lorenzo. Sie baten die ANDE darum, diese instand zu setzen. Ihre Forderungen wurden aber nicht erfüllt.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Brückenneubau stürzt nach drei Jahren ein

  1. Hat doch für Paraguayische Verhältnisse recht lange gehalten, andere überstehen nicht mal einen Monat, siehe Viadukt, Hospital, Schulen usw. die der President eingeweiht hat. Mir hat mal ein Maurer gesagt, “ Was ewig hält bringt uns kein Geld“.