Wo soll das hinführen?

Asunción: Im Jahr 2009 soll der Ex Direktor von Yacyretá Bestechungsgeld gezahlt zu haben. Ein Mobiltelefon soll den Beweis liefern. Nach acht Jahren wurde dies nun genehmigt.

Die Beschwichtigungen des Ex Yacyretá Vorsitzenden Paul Sarubbi bezüglich der Beteiligung an Korruption waren nicht überzeugend genug. Im Jahr 2009 erbat der damalige Staatsanwalt Arnaldo Giuzzio darum das Telefon untersuchen zu lassen. Dies wurde im März 2010 von einem anderen Richter untersagt. Daraufhin legte der heutige Senator Klage wegen Verfassungswidrigkeit ein und erhielt nach sage und schreibe 10 Jahren Antwort.

Nun, wo der Untersuchung des Handys aus dem Jahr 2009 nichts mehr im Weg steht, bleibt nur zu hoffen, dass sich der Betroffene bester Gesundheit erfreut und dass das Kommunikationsmittel in der Asservatenkammer noch aufzufinden ist. Sollte dem so sein, wird sich die Colorado Partei trotzdem dafür einsetzen, dass ihrem Vertreter nichts geschieht. Justiz auf paraguayisch.

Sarubbi gab im August 2009 zu der Firma Tecnoedil S.A. mit Yacyretá Mitteln 3,7 Millionen US-Dollar gezahlt zu haben, um einen Steinbruch zu übernehmen. Das Geschäft, was später als Betrug entlarvt wurde, brachte ihm eine Anklage ein. Er jedoch zahlte nur ein Zehntel davon an Yacyretá zurück und wurde von jeder weiteren Strafverfolgung freigesprochen.

Wochenblatt / Abc Color

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1 Kommentar zu “Wo soll das hinführen?

  1. Da muss man ja als Scharuppi-Jefe im PY-Staatsbetrieb offiziell und inoffiziell sehr gut verdient haben, um sich mit einem Zehntel von 3,7 Millonen US-Dollar, das sind, moment Calcapp, aha, 370.000 US-Dollar von der PY-Justiz freizukaufen und sich die Damen, Häuser und Autos trotzdem noch leisten zu können. Naja, kontrolliert eh niemand hier, Guaranie existiert das Wort Kontrolle nicht.