Chaco: Mehr zu bieten als man denkt

Villa Hayes: Auch wenn die Stadt gerade einmal als Tor zum Chaco wahrgenommen werden kann hat sie einige Attraktionen, die nicht weit von Asuncion, noch vielen unbekannt sind.

Erst kürzlich wurde ein neuer Aussichtspunkt am Paraguay-Fluss fertiggestellt, der es auf jeden Fall wert ist besucht zu werden. Von der Anlegestelle gibt es zudem Flussfahrten zur Inselschloss “El Peñón“ (Video weiter unten) für 30.000 Guaranies pro Person, was ebenso reizvoll wie unbekannt ist.

Einmal diese feuchte Rundreise beendet kann man sich über Details aus dem Chaco-Krieg freuen. Im städtischen Museum “Don Salvador Garozzo“, gibt es historische Einblicke durch Uniformen, Statuen, Waffen, Dokumente, Fotografien und Utensilien aus der Epoche. Villa Hayes erhielt seinen Name dank der Intervention von US-Präsident Rutherford Hayes im Tripel Allianz Konflikt um Land mit den Nachbarländern. Doch die Geschichte beginnt des Ortes beginnt mit der Besiedlung von Geistlichen, die diese Ansiedlung “Reducción Melodía“ nannten. Später hieß es “Amancio Cué“ um, bis französische Siedler kamen und es “Nuevo Burdeos“ (Neu Bordeaux) nannten. Als wäre das noch nicht genug wechselte man den Namen in “Villa Argentina“, als Argentinier die Stadt besetzten. Danach hieß es bis 1879 “Villa Occidental“. Erst dann wurde es per Dekret von Präsident Cándido Bareiro in “Villa Hayes“ umbenannt.

Zudem kann man die Madame Lynch Treppe besichtigen oder den Itá Cajón Steinweg, der jedoch manchmal unter Wasser steht. Sehenswert ist auch das Monument von Dr. Benjamín Aceval nahe der Gouverneursverwaltung.

Wochenblatt / Última Hora

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1 Kommentare zu “Chaco: Mehr zu bieten als man denkt

  1. ich gebe den schönen Bänken drei Monate, und die Paraguayer werden sie zerstört haben, und das drumherum zugemüllt