Jugendliche aufgefordert, das Recht auf Wasser zu verteidigen

Yaguarón: Der emeritierte Bischof von den Diözesen Misiones und Ñeembucú, Monsignore Melanio Medina, forderte Jugendliche auf, nicht über die Ungerechtigkeiten und Korruption, die Paraguay zerstören, zu schweigen.

Die Verlautbarungen von Medina erfolgten im Rahmen eines Festgottesdienstes in Yaguarón. Er prangerte die Ungerechtigkeiten und den exzessiven Ehrgeiz im Land an.

Der emeritierte Bischof von Misiones und Ñeembucú ermahnte die ganze Bevölkerung, angesichts der Korruption und Ungerechtigkeit der Herrscher, nicht zu schweigen. Er drängte darauf, “die nationale Verfassung derjenigen nicht zu verteidigen, die sie nach ihren Interessen wiederbeleben und interpretieren wollen“, in direkter Anspielung auf Präsident Horacio Cartes, Nicanor Duarte Frutos und seine Anhänger im Nationalkongress.

Der Prälat kritisierte jene, die die Abtreibung fördern und das Leben nicht respektieren. Sie würden den Willen Gottes verdrehen, der den Weg, die Wahrheit und das Leben darstelle.

Er empfahl den Jugendlichen, sich von den Lastern sowie Drogen zu befreien und über die Energiesouveränität unseres Landes in Bezug auf die Lieferung unserer Rechte über die binationalen Wasserkraftwerke Itaipú und Yacyretá nach Brasilien bzw. Argentinien genau zu informieren.

„Diejenigen, die Macht verwalten, verkaufen die Reichtums- und Energiesouveränität unseres Landes. Trotz der Warnungen unterschrieben sie eine Vereinbarung zum Nachteil des Landes“, sagte Medina in Bezug auf Yacyretá.

Er rief die Jugendlichen auf, nicht über Misshandlungen zu schweigen, für das Leben zu kämpfen und vor allem das Recht auf Wasser zu verteidigen, das noch nicht vollständig von den großen Produzenten in Paraguay verunreinigt sei.

Medina erklärte weiter, dass die Welt immer kleiner werde, weil die Leute nur Geld wollen. „Die großen Geschäftsleute kommen, wollen Geld und diejenigen, die die Macht in unserem Land verwalten, wollen auch nur Geld“, sagte er.

Monsignore Medina betonte, dass Glaube und Liebe die Kälte vertreiben würden. Diese entstehe wegen des Stolzes und weil viele wegen übertriebenem Ehrgeiz ein beschädigtes Herz haben. „Jeder wird zertrampelt, verletzt und zerstört jeden, der sich im Weg befindet, um nur für sich den Vorteil zu bekommen“, sagte er.

Medina betonte weiter, dass es institutionell eine Trennung und eine mächtige Ausbeutung gebe, die den Plan Gottes ändern wolle, um die Ehe des Mannes mit Mann und Frau mit Frau zu erzwingen.

Er lud alle Menschen ein, zusammen in ein erfülltes Leben zu gehen, mit Freundlichkeit, Kraft, Solidarität und einer Evangelisierung mit Freude, die helfen würde, alle Übel auf der Welt zu beseitigen.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Jugendliche aufgefordert, das Recht auf Wasser zu verteidigen

  1. Er versprach, neue, undoktrinierende Schulen zu schaffen und den Leuten die Bildung zukommen zu lassen, welche sie zu eigenem Denken befähigt?…guter Mann…weiterträum…

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