Zu lautes Motorrad: Beschwerdeführer angeschossen

Aregua: Ein junger Mann wurde von Fremden auf einem Platz in Areguá angeschossen. Augenblicke zuvor beklagte sich das Opfer bei den Personen über die störenden Geräusche des Motorrads, auf dem sie fuhren.

Ein junger Mann wurde in den Bauch geschossen, nachdem zwei Männer auf einem Motorrad das Feuer auf ihn und eine Gruppe von Freunden eröffnet hatten.

Zeugenaussagen zufolge erhielten die Probanden Minuten zuvor Beschwerden von Freunden wegen des störenden Geräusches, das ihr Motorrad verursachte.

Anscheinend waren die beiden Personen auf dem Motorrad über die Kritik so erzürnt, sodass einer von ihnen eine Pistole zog und das Feuer auf die Gruppe eröffnete, die sich auf einem Platz in der Stadt Areguá versammelt hatten.

Wochenblatt / Paraguay.com

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4 Kommentare zu “Zu lautes Motorrad: Beschwerdeführer angeschossen

  1. Kuno Gansz von Otzberg

    Die Waffe war nach dem Video nach eine Kaliber 22LR Handfeuerwaffe. Das es nur ein 22 Projektil (5.6mm) waere haette es wenig Schaden angerichtet. Man haette die Kugel aber noch nicht herausgeholt. Vom wundballistischen Standpunkt gesehen ist ein 22LR Geschoss aus einem Revolver oder Pistole relativ wirkungslos. Aus einer Handfeuerwaffe hat so ein Geschoss in etwa nur 70 ft-lbs Energie wo man in etwa 60 ft-lbs braucht um “den Kopf einer Kuh und anderer zweibeiniger Kreaturen“ beidseitig zu durchschlagen. Also das Kaliber 22LR ist eigentlich nur aus einem Gewehr relativ effektiv wo es dann etwa 130 ft-lbs Energie entwickelt. Aber eben genug aus einer Handfeuerwaffe fuerdie “hit and run“ Taktik wie hier angewandt.
    Der paraguayer hat normalerweise eine Heidenangst vor dem 22LR Kaliber da er glaubt der Arzt wird die Kugel nicht finden. Mit Roentgen duerfte sie aber leicht gefunden werden. Das zeigt wieder dass aus ballistischer Sicht eine Verteidigungskugel aus einer Handfeuerwaffe gross und schwer sein muss da sie sowieso relativ langsam fliegt, um effektiv den “one shot stop“ Effekt zu erzielen. Das optimalste ist daher eine 12.5mm Kugel (50 Kaliber wie 500 Magnum) die etwa 300 grain wiegt und ruhig langsam so bei 800 fps fliegt. Das ergaebe eine Energie von rund 426 ft-lbs aber ein 0.5 Zoll diameter Loch mit entsprechender Flaeche zerstoertes Gewebe, vergleichsweise das Kaliber 9×19 (9mm oder 0.356 Zoll) generiert rund 325 ft-lbs Energie.

    1. Besser ist noch eine 12 mm mit Großwildmunition. Damit kann man sich auch einen zweiten Ausgang aus seinem Haus schießen, wenn es mal wirklich eng wird.

  2. Röntgenarzt im Urlaub

    @Kuno, wenn der einzige Röntgenarzt im Lande grad in den Ferien ist – die Krankenschwester kann ja nur 10 Röntenbilder machen bis sie eines hergestellt hat, worauf sie auch was erkennt – dann finden sie die Kugel trotzdem nie. Immerhin ist man aber nicht an einem Bienenstich gestorben, was hierzulande auch kein Ausnahme darstellt, denn Ferien müssen sein, dazu hat auch der Arzt Anrecht.