Das Land geht vor die Hunde

Asunción: Eine Statistik weist weitere verheerende Daten auf in Bezug auf die Kaufkraft des einzelnen Arbeitnehmers auf, die deutlich zurückging. Das Land gehe langsam, aber sicher vor die Hunde, sagen viele Bürger, weil noch andere negative Faktoren dazu kommen.

Laut der vom Amt für Statistik und Volkszählung vorgelegten permanenten kontinuierlichen Haushaltserhebung für das zweite Quartal 2019 ging die Kaufkraft deutlich gegenüber dem Vorjahr zurück.

Zum Vergleich: In diesem Jahr liegt das durchschnittliche Monatseinkommen der Arbeitnehmer bei 2.454.000 Guaranies während es 2018 bei 2.659.000 Gs. lag.

Der Studie zufolge wurde 2019 eine Zunahme der Arbeitslosen und Unterbeschäftigten verzeichnet. Insgesamt schlossen sich rund 148.000 Paraguayer der Liste an und die Arbeitslosen erreichten bundesweit eine Zahl von rund 528.000.

Diese Situation tritt inmitten einer tiefen politischen Krise auf, die das Land durchzieht, zusätzlich zu der Wirtschaftskrise, die die Region weiterhin betrifft.

Wochenblatt / Hoy

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3 Kommentare zu “Das Land geht vor die Hunde

  1. Christian2005

    Nun dass hier alles eklatant verteuert wurde dürfte jedem Bürger klar sein, wenn er rechnen kann und Preise vergleicht, was die reichen Rentner hier oft eben nicht machen. Leider geschieht diese Verteuerung weltweit, denn irgendwer muss ja die Geldmege der reichen Sammler erwirtschaften?
    Für jeden Cent, den ein Reichling verschleudert, muss ein Arbeiter schaufeln, das darf nicht vergessen werden!

    1. also, sollte jeder „Reichling“ ein schlechtes Gewissen haben? oder alles verschenken? Alternative, in Ruhestand gehen und die Leute sich selbst überlassen? Das als „Reichling“ fast immer ein 16 Stunden tag anhängt, Normal.

  2. Was ist Paraguay denn mehr als wie ein Land wo die Kinder mit den Hunden im Dreck spielen?
    Vor die Hunde gehen ist daher wahrlich passend!

    Lg