Big Brother is watching you

Asunción: Das Leben in der Hauptstadt kann unbeschwert und frei sein, zumindest wenn man nicht im Stadtteil San Francisco wohnt. Das vom Staat erschaffene Viertel ist voll mit Kameras samt Gesichtserkennung. Big Brother is watching you.

Die Bewohner stammen allesamt aus dem ärmsten Viertel der Stadt, was heutzutage transformiert wird. Inmitten von neuen Häusern und Wohnblöcken nimmt die Anpassung an die neue Situation noch etwas Zeit in Anspruch. Aus diesem Grund war das Kommissariat eines der ersten Behörden, die in dem Bereich einsatzbereit waren. Mittlerweile wurden an Strommasten in strategisch guter Position insgesamt 22 Kameras angebracht, fünf davon mit Gesichtserkennung. Was nur auch China bekannt ist, wird im Stadtteil San Francisco schon gelebt.

Wie die Polizei meldete ging die Anzahl der Straftaten zurück, dennoch versucht man weiterhin die Kameras mit Steinen außer Gefecht zu setzen, um weiter ungehindert dass zu machen, was man auch immer tat. Die ersten Personen, die den Kameras ins Netz gingen war ein Ex Spieler von Olimpia. Der Ex-Fußballspieler Evaristo Isasi wurde wegen einer Landbesetzung in Concepción gesucht und musste deswegen auch da vor ein Gericht erscheinen. Er wurde schon nach Concepción gebracht.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Big Brother is watching you

  1. Na da seid ihr in Paraguay aber nicht alleine. Auch in Montevideo Uruguay wurden fast überall Kameras, wahrscheinlich auch mit Gesichtserkennung, installiert. Seit dem ist Montevideo sicherer geworden hört man.
    Auch der Straßenverkehr wird mittlerweile weiträumig überwacht. Radarkontrollen sind an wichtigen Stellen nach Deutschem Vorbild installiert. Es gibt Blitzampeln und Nummernschildkontrollen. Auf der Strecke von Montevideo nach Punta del este bleibt nichts mehr geheim, denn da stehen an jeder Kreuzung Kameras. Somit wäre und ist ein Lückenlose Verfolgung gewährleistet.
    Ich habe zwar nichts zu verbergen, aber ich fahre seit dem nur noch mit runter geklapter Sonnenblende.
    Man munkelt, dass die Überwachung dikekt in eine kleines Land im nahen Osten weiter geleitet wird.
    Da ja dort das politische Zentrum des Bösen sitzt kann ich mir dieses durchaus vorstellen.

  2. Einerseits gut, um die vielen Verbrecher die frei herum laufen und ihr Unwesen treiben zu fassen. Andererseits, wenn überall Überwachungskameras mit Gesichtserkennung installiert würden, reichten am Ende die Gefängnisse des Landes nicht mehr aus. Und außerdem kämen die Politiker schon bald auf die Idee, unliebsame Bürger „einzusammeln“ und verschwinden zu lassen. Siehe schon heute in China!

    1. Am einfachsten eine 8 meter hohe Mauer rund um Paraguay erstellen…. damit koennen Kosten eingespart werden im Zusammenhang neuer Gefaengnisse