Tödlicher Stromschlag

Ypané: Sie wollte nur Fleisch einkaufen, um am Sonntag das Mittagessen zuzubereiten. Jedoch kehrte eine 33-Jährige nicht mehr nach Hause zurück, nachdem sie in der Metzgerei einen tödlichen Stromschlag erlitt.

In Begleitung einer Nachbarin ging die 33-jährige Antonia Vázquez Escobar zur Metzgerei in der Kolonie Thompson bei Ypané. Wie jeden Sonntag kauften sie gegen 11:00 Uhr das Fleisch für das traditionellen Sonntags-Familienessen.

Escobar betrat die Metzgerei, ging direkt zur Fleischauslage und lehnte sich, ohne es zu merken, an ein Metallgitter hinter der Theke. Sie erhielt einen Stromschlag und starb sofort.

Nach einem Anruf bei der örtlichen Polizeistation Nr. 40 machten sich Beamte auf den Weg zum Unglücksort. Kommissar Gilberto Coronel erklärte, dass die Eigentümer nicht gewusst hätten, dass das Gitter unter Strom gewesen sei und versicherten, dass es niemals solche Probleme im Geschäft gegeben habe.

Der Vorfall wurde der Staatsanwältin Rosalba Enciso aus J. Augusto Saldivar gemeldet, die in dem Fall die weiteren Ermittlungen führt.

Wochenblatt / Mas Enacnación

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

2 Kommentare zu “Tödlicher Stromschlag

  1. Stefan Krasulsky

    Ist ja beruhigend, dass es in diesem Laden noch niemals einen solchen Vorfall gab.
    Es beruhigt noch mehr, dass die Eigentümer dies nicht wussten — oder war es doch nur eine vergessene Diebstahlsicherung?
    Und welcher Elektriker war zuletzt in diesem Laden, um etwas zu installieren???

    Ein Metzker bringt seine Kunden um — wirklich nur fahrlässig?

  2. Leute, in dieser Metzgerei war zuletzt kein Elektriker tätig, um etwas zu installieren. Elektriker ist in Paraguay jeder, der nur eine Glühbirne welchseln kann, solche nennen sich dann sofort „Elektriker“. Und da der tatsächlich „ausgebildete“ Elektriker eben für seine Tätigkeiten etwas mehr verlangt als der „eingebildete“ Elektriker, so nimmt man eben den „eingebildeten“ Elektriker, weil dieser billiger arbeitet. Selbst in Asuncion gibt es Industriebetriebe und auch Supermärkte, in welchen Maschin und Kühlanlagen ohne Stecker eingesteckt sind (einfach mit den beiden blanken Drähten in der Steckdose, und wer dies beanstandet, der bekommt zu hören;: „die Maschine funktioniert doch, was willst du denn mehr???“ Ich habe das schon unzählige Male miterlebt, aber da etwas zu beanstanden, nützt nichts, man wird dafür nur ausgelacht.