Bei größter Hitze und Nordwind: 200 ha brennen in einer Woche ab

Colonia Independencia: So schön das Ganze auch ist, einen Winterausklang mit Temperaturen zwischen 30 und 35°C bringt Gefahren mit sich. Die Trockenheit ließ die Feuerwehrleute aus Guiará nicht zur Ruhe kommen.

Laut dem Kommandant der Feuerwehr aus Villarrica, Antonio Bogado und der Kapitänin der Feuerwehr aus Carlos Pfannl, María Elena Dubberke, sind es die Ortsteile Mayor Cué und San Blas die am meisten gelitten haben. Trotz des Einsatzes eines Löschflugzeuges aus Chile mit 3.000 Liter Wassertank schaffte man es nicht zu verhindern, dass 200 ha Wald des Ybytutuzú binnen 7 Tagen abfackelten. Der Wind war ausschlaggebend dafür, dass die Brände immer wieder aufflammten. Die deutsche Schutzausrüstung, wie auf dem Beitragsbild zu sehen, findet hierbei erneut Anerkennung.

Kommandant Bogado findet es schade, dass weiterhin von einem Teil der Bevölkerung die Brandrodung als einzig funktionierendes Mittel angesehen wird. Bogado forderte die Bevölkerung auf, wenigstens in Zeiten wie diesen davon Abstand zu nehmen. Die Bereiche des höchsten Berges der Landes, dem Tres Kandú und dem Cerro Amor wurden am meisten getroffen.

Wochenblatt / Última Hora

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4 Kommentare zu “Bei größter Hitze und Nordwind: 200 ha brennen in einer Woche ab

  1. Klar und logisch ist aber auch dass wenn es weniger Baeume weltweit gibt, das von den Meeren freigesetzte CO2 bei einer Erderwaermung dann eben nicht mehr von der Natur aufgenommen werden kann – und es irgendwo hin muss.
    Bei den Kleinen Eiszeiten um 1600 z.B. kann man noch von einem zum groessten Teil bewaldeten Europa von ausgehen so dass die Waermeperioden von den Baeumen (CO2) gut verarbeitet werden konnten.
    DAS ist ja heute anders wo eben die letzten Urwaelder abgeholzt werden. Die Sahara wurde z.Z. und kurz nach der Roemerzeit vollstaendig abgeholzt. Nordafrika war damals die Kornkammer des roemischen Reiches und die reichste Provinz des Imperiums. Deshalb strebten die Vandalen dahin um da ihr Koenigreich aufzubauen – die fruchtbarste Zone der damaligen Welt. Danach kam der Islam und die Sahara wurde zur Wueste. Der Kongo Urwald duerfte sich damals bis zur Kueste Nordafrikas erstreckt haben – die Sahara war also ganz Urwaldgebiet.
    Das ist heute anders deshalb sollte man auch die Daten der Eisborkerne vorsichtig interpretieren denn damals war noch alles unter Urwald und es gab nur ein paar hundert Millionen Menschen. Die Waelder konnten also den C2 Gehalt gut verkraften.
    ALLES NUR KLIMA? Lothar Gassmann antwortet Greta Thunberg und den Grünen https://www.youtube.com/watch?v=CZC3n9Nn7R8

    1. @ Kuno Gansz von Otzberg

      “….Es gibt noch Wunder…”, und eines dieser Wunder ist die Angabe in Ihrem Kommentar vom 30. September 2019, dass die Meere CO2 freisetzen würden. Mit Verlaub, das ist Quatsch.
      Fakt ist: Jährlich werden etwa 100 Gigatonnen Kohlenstoff zwischen Ozeanen und Atmosphäre ausgetauscht.
      “Netto gibt der Ozean gar kein CO2 ab, sondern nimmt seit Jahrzehnten welches auf“.
      Das ist durch rund 10 000 CO-Messungen im Ozean von Forschungsschiffen belegt.
      In der Folge steigt die CO2-Konzentration in den Meeren, was zur Versauerung des Meerwassers führt.
      Die größten Verschmutzer von CO2 sind Kohle, Erdöl und Erdgas. Deshalb steht die Energiewirtschaft an erster Stelle in der Verursacherliste.
      Aber bei aller CO2-Hysterie sollte man nicht das Treibhaus-Gas Methan vergessen. Und das wird hauptsächlich von Kühen produziert. Bis zu 500 Liter produziert ein Rind pro Tag.
      „Was eine Kuh jährlich an Methan produziert, hat die gleiche Wirkung, wie sie die CO2-Emissionen eines Mittelklassewagens bei einer Jahresleistung von 18.000 Kilometern verursachen.“
      Das wirkt sich auf das Öko-System aus, denn nach Angaben des „Umweltbundesamts“ ist Methan 25-mal so wirksam wie Kohlendioxid. Es laufen in der EU Bestrebungen den Fleischkonsum gesetzlich zu reduzieren.
      Da ist wohl etwas “Sand ins Getriebe” geraten bei der Erklärung warum die Sahara heute eine Wüste ist.
      Die Sahara war nie Teil des Römischen Reiches (zwischen dem 8. Jahrhundert v. Chr. und dem 7. Jahrhundert n. Chr., geografisch lag sie viel weiter in Süden. Laut Ihrem Kommentar kam der Islam und die Sahara wurde zur Wüste. Zur geistigen Auffrischung: ” Der Islam wurde 622 n.Ch. von Mohamed gegründet”. Da war die Sahara schon lange eine Wüste. Verursacher ist der Monsum bzw. die Klimaphasen. Ob es dort regnet oder nicht, hängt nämlich vom Monsun ab. Er wird von zyklischen Veränderungen der Erdbahn um die Sonne gesteuert, die etwa 20.000 Jahre dauern.
      Schon vor mehr als 130.000 Jahren gab es “Warmzeiten” mit einer grünen Sahara. Die genauen Erkenntnisse hat man auch nicht durch Eisbohrkerne (?) sondern aus Staub und Pollenresten aus Bohrkernen die man vor den Küsten Afrikas aus dem Meeresboden gezogen hat.
      Weiter würde es mich interessieren woher Sie die (…) hundert Millionen Menschen hernehmen…”?
      10.000 v.Chr. gab es 4 Mio Weltbevölkerung; 6000 Jahre v.Chr. waren es 5 Mio. Weltbevölkerung; 1000 v.Chr. waren es 50 Mio und im Jahre 0 (Christi Geburt) waren es 170 Millionen Bewohner.
      Natürlich zweifelt heute keiner daran dass die Klimakatastrophe von Menschenhand gemacht wurde.

      1. Na wenn sie’s sagen!
        Urbi et Orbi.
        An meinem ersten Arbeitstag als Mietpapst werden sie mir doch einige Fehler durchgehen lassen, oder? Ich hatte noch nicht Zeit Petrus zu fragen welchen CO2-Gehalt die Fische auf dem Meeresgrund angeben.
        Klar, irgendwo muss das zusaetzliche CO2 ja bleiben das ja ab 1900 mit dem Verbrennungsmotor & Co. vermehrt verbrannt wird – bei stetig abnehmendem Baumbestand und immer mehr Tieren und Menschen. CO2 Leugner meinen es “verschwaende im All ins Nirvana”.
        Aber eben, ich hab die Fische noch nicht gefragt wie’s is.
        Einige wollten mich als Papst haben, also wurde ich vorsichtshalber schon mal vorstellig als Kardinal. Dank meines Kardinalhutes leuchtet es mir ein dass das CO2 ja irgendwo hin muss wenn die Pflanzen es nicht aufnehmen koennen.
        Kardinalsfrage: wer hat eine groessere CO2 Auffang- und Verwandlungsflaeche: ein normaler Urwaldbaum oder 50 ein Meter grosse Gatton Panic Graspflanzen (angenommen 50 Graeser und 1 Urwaldbaum braucht 20 Quadratmeter Platz)?

  2. “Kommandant Bogado findet es schade, dass weiterhin von einem Teil der Bevölkerung die Brandrodung als einzig funktionierendes Mittel angesehen wird. Bogado forderte die Bevölkerung auf, wenigstens in Zeiten wie diesen davon Abstand zu nehmen.”
    Aber die haben das doch schon immer so gemacht. Ob die Worte des Kommandanten etwas bewirken? Sicher hat der neben seiner Ausrüstung aus Deutschland noch so neuartige Ansichten angenommen!

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