Abdo-Cartes gegen die freie Wahl

Asunción: Um den neuen Minister des Obersten Gerichtshofes zu wählen besannen sich die Legislaturen beider Flügel. Jetzt wo Alberto Martínez Simón Minister ist kommen weitere gemeinsame Pläne zum Vorschein.

Wenn am 25. April das von Paraguayo Cubas vorbereitete Gesetzesprojekt zur Öffnung der Wahllisten behandelt wird und danach ins Archiv wandert ist das kein Zufall.

Anhänger von Cartes, die eben noch heraus posaunten wie wichtig es ist jungen Menschen den Zugang zur Politik zu ermöglichen, wehren sich gemeinsam mit den Abdo Anhängern gegen die Öffnung der Wahllisten, um nicht in der nächsten Legislaturperiode arbeitslos zu sein. Parteiübergreifend hilft auch der Llano Flügel der PLRA mit dabei, dass dieses Projekt schnell wieder vom Tisch verschwindet.

Paraguayo Cubas kündigte ja schon an, dass eine Demonstration wenigstens 25.000 Menschen umfassen müsse, damit die Gesetzgeber klein bei geben. Cubas wird sich zudem am kommenden Montag mit Abdo im López Palast treffen. Wasserscheu ist der Präsident bekanntlich nicht.

Wochenblatt / Abc Color

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7 Kommentare zu “Abdo-Cartes gegen die freie Wahl

  1. Es ist mit der Demokratie immer so eine Sache,sie vom Volk aus gehen.
    Das Problem die Fester in den Parlamenten sind Vergittert bzw.Gepanzert.
    Einfacher Grund:“Volk die Gerechtigkeit dürfen nicht rein,die großen Schweine fressen immer die großen Kartoffeln.Die Reste bekommt das Volk.“

    1. Demokratie? hat`s mal gegeben in Griechenland. Was man heutzutage alles Demokratie nennt und Handlungen im Namen der Demokratie, alles was die junge Generation von „Demokratie“ mitgekommt ist der letzte Shit.

  2. Das ist ja das zentrale Problem des Landes, dass Antikorruptionsgesetze und das Ausmisten von viel zu vielen beschäftigten Amigos am Trögchen des Steuerzahlers ganz beim Parlament liegt.
    Nein, nicht das solche Gesetzte nur vom Parlament geändert bzw. Gesetzesänderungen wie die Öffnung der Wahllisten nur von denen demokratisch abgestimmt werden ist das Problem, sondern dass im Parlament eben genau diese korrupten Amigos sitzen, die ihre ebenfalls korrupten Amigos am Trögchen des Steuerzahlers beschäftigen und bezahlen lassen.
    So kann man also sagen, die Korruption in Bananastan ist demokratisch bewilligt im amtlichen Behälter, Volkswillen sozusagen.

  3. Und was lernt man daraus? Egal wer an die Macht kommt, es geht weiter wie bisher. Aber große Sprüche klopfen von wegen „Demokratie und Rechtsstaat“. Das können diese ………. besonders gut. Und die große Masse schaut nur dumm zu und kommt nicht von ihren Sesseln hoch. Darum: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient! Basta.