Angeblicher Priester stiehlt Geld und Reizwäsche

Capiibary: Reinaldo Servin, der vorgibt, Priester zu sein, wird beschuldigt, Geld und Reizwäsche von Frauen zu stehlen.

Die 17. Polizeistation von Capiibary im Departement San Pedro untersucht die Anzeige einer Frau in dem Fall.

Die Beschwerdeführerin berichtete gegenüber den Polizeibeamten, dass Servin das Vertrauen der Familie gewonnen habe, der in Miete bei ihrer Tochter lebe und ihn sogar auch noch ernähre. Sie erklärte, dass der Beschuldigte angeboten habe, sich um das Haus zu kümmern, während sie in die Hauptstadt des Landes für eine medizinische Beratung gegangen sei.

Bei der Rückkehr stellte sie jedoch fest, dass Hosen, Schuhe und nebenbei auch noch 1.000.000 Guaranies aus dem Haus entwendet worden waren. Das Geld war für die Operation eines Bruders bestimmt.

Der schlimmste Vorfall, laut der Frau, sei, dass der falsche Priester drei Dessous, die im Schrank eines der Zimmer waren, gestohlen habe.

Nachbarn erklärten ihrerseits, dass Servin Messen, Erstkommunion, Firmungen und alle Arten von katholischen Zeremonien abgehalten hätte, für die er “normalerweise“ auch Geld verlangt habe. Servin besitzt seine eigene Kapelle, San Miguel Arcángel, die er vor acht Jahren mit örtlicher Unterstützung von Anwohnern gebaut hat.

Dies wäre kein Einzelfall, in dem Servin denunziert wird. Im Januar 2012 wurde der angebliche Preister verhaftet, als er bei Kilometer 7 in einem Haus eine Messe abhielt. Es kam zu einer Anklage wegen religiöser Handlungen mit falschen Dokumentationen und Siegeln der Diözese Ciudad del Este.

Ebenfalls im Juni 2017 wurde der mutmaßliche Priester an einem Polizeikontrollpunkt in Capiibary festgenommen. Er besaß einen Haftbefehl wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in Caaguazú. Es existiert zudem eine weitere Anzeige wegen Betrug in Präsident Franco, Alto Paraná.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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1 Kommentar zu “Angeblicher Priester stiehlt Geld und Reizwäsche

  1. Ein Kumpel von mir hat viele Jahre lang Damenhöschen in Thunfischöl getränkt und diese im Internet für den fünffachen Einkaufspreis verkauft.

    Vielleicht hätte er dem Priester ein halbes Dutzend Höschen schicken sollen, er hätte niemals ein gewaschenes von der Leine gestohlen.