Anwohner beklagen Landinvasionen und mangelnden Schutz in San Bernardino

San Bernardino: Der aktuelle Konflikt konzentriert sich auf ein Gelände in der Nähe der Siedlung El Cortijo (an der Allee D012, gegenüber der Einfahrt zu Casa Blanca). Laut den Denunzianten wurde das Grundstück von einer Gruppe von Personen illegal besetzt, die sich dort ohne formale Genehmigung niedergelassen haben.

Die Anwohner betonen, dass dies kein Einzelfall sei, sondern ein wiederkehrendes Problem, das bereits vor Jahren zu ähnlichen Beschwerden bei den städtischen Behörden geführt hatte.

Die Hauptkritikpunkte der Anwohner:

Infrastruktur für Illegale: Die Bewohner sind alarmiert darüber, dass in dem besetzten Gebiet bereits Basisdienstleistungen wie Trinkwasser und Strom freigeschaltet wurden.

Untätigkeit der Behörden: Die mangelnde Reaktion der Stadtverwaltungen von San Bernardino und Ypacaraí sorgt für Frustration. Die Verzögerung staatlicher Eingriffe beeinträchtige den Frieden und das Zusammenleben der Familien in der Region massiv.

Steigende Unsicherheit: Die Ausweitung irregulärer Siedlungen fördere die Wahrnehmung eines zunehmend unsicheren Umfelds.

Forderungen:

Die Betroffenen haben ein formelles Schreiben eingereicht und fordern sofortige Maßnahmen:

Eingreifen der Justiz- und Stadtbehörden, um die Rechtmäßigkeit der Besetzungen und der Versorgungsanschlüsse zu prüfen.

Transparente Informationen über die geplanten Schritte, um weitere illegale Landnahmen zu stoppen.

Wiederherstellung der Sicherheit für die rechtmäßigen Bewohner der Zone.

Dieses Problem der „Invasiones“ ist in Paraguay ein sehr sensibles Thema, da es oft zu jahrelangen Rechtsstreitigkeiten führt. Da es heute der 14. Februar ist – also mitten in der Sommersaison, in der San Bernardino besonders belebt ist –, hat diese Nachricht ein besonders großes Echo.

Wochenblatt / El Nacional

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