Arbeitergewerkschaft fordert 15 % mehr Lohn

Asunción: Die Nationale Arbeitergewerkschaft (CNE) hat beim Arbeitsministerium eine Erhöhung des aktuellen Mindestlohns um 15 % beantragt. Sie behauptet, dass ab 2021 viel Kaufkraft verloren gegangen sei.

Miguel Zayas, Präsident der Nationalen Arbeitergewerkschaft, erklärte, die Kaufkraft sei in den letzten drei Jahren um etwa 30 Prozent gesunken.

Angesichts dieser Situation fordert die Gewerkschaft für dieses Jahr eine Erhöhung des Mindestlohns um 15 Prozent, also etwa 420.000 Guaranies mehr.

„Wir könnten damit zufrieden sein, denn die Preise für Grundnahrungsmittel sind in die Höhe geschossen und seit Jahren nicht gesunken“, sagte Zayas.

Er bedauerte, dass der Verbraucherpreisindex (VPI) von der Zentralbank von Paraguay (BCP) ermittelt wird, und die Gewerkschaft fordert daher, dass eine andere Institution mit der Auswertung beauftragt wird.

Am Ende des vierten Monats des Jahres beträgt die vom BCP gemeldete kumulierte Inflation 3 %. Dies entspricht einem Lohnanstieg von 83.949 Guaranies, was für die Arbeiter laut Zayas nicht ausreicht.

„Wir brauchen 15 %. Bei einer Sitzung am Gewerkschaftstisch haben wir erklärt, dass wir verschiedene Ideen umsetzten können, wenn sie uns diesen Prozentsatz nicht geben. Wir werden dann energische Maßnahmen ergreifen“, fügte Zayas hinzu.

Es ist erwähnenswert, dass Wirtschaftsminister Carlos Fernández Valdovinos selbst darauf hingewiesen hat, dass der von der paraguayischen Zentralbank (BCP) festgelegte Verbraucherpreisindex nicht mit den steigenden Lebensmittelpreisen vereinbar sei, und er auch eine Neuberechnung vorgeschlagen hat.

Die Mindestlohnanpassung muss vom Mindestlohnrat beschlossen werden, der im Juni tagt, damit die durch den Verbraucherpreisindex festgelegte Erhöhung im Juli in Kraft tritt.

Wochenblatt / Hoy / Beitragsbild Archiv

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2 Kommentare zu “Arbeitergewerkschaft fordert 15 % mehr Lohn

  1. step by step

    nicht nur für die arbeitnehmer ist die kaufkraft verloren gegangen sondern auch für die arbeitgeber. man treibt langsam alles auf die spitze mit den ständigen lohnforderungen. schliesslich müssen alle lernen sich einzuschränken.

    2
    1
  2. Mindestlohn um 15% rauf.
    Preise um 300% rauf.
    Und dann wieder von vorne………….