Argentinischer Vizepräsident mit Ländereien in Paraguay

Buenos Aires: Nachdem der argentinische Vizepräsident, Amado Boudou, versicherte, dass seine Familie Land in Paraguay besitzt behauptet er nun, nach einer Untersuchung, genau das Gegenteil.

Die Untersuchung der argentinischen Justiz wegen dem Zuwachs an Besitztum und dessen Rechtfertigung zog auch eine Kooperation einer argentinischen und einer paraguayischen Tageszeitung nach sich, wobei in Paraguay kein Besitzer von 62.000 ha Land mit dem Nachname Boudou ausfindig gemacht werden konnte.

Der Großvater des Vizepräsidenten Argentiniens, Amado Cirilo Federico José Boudou, soll rund 5.000 ha in der Provinz Buenos Aires und 62.000 ha in Paraguay besessen haben. Das in Paraguay liegende Grundstück soll auch unter dem Namen des Unternehmens „Richardson & Osinalde“ registriert sein.

Die argentinische Justiz wollte Licht ins Dunkel bringen und aufklären, ob der Großvater tatsächlich Eigentümer von Ländereien in Paraguay war, welche dem jetzigen Vize Argentiniens zustehen könnten.

Nachdem die Untersuchung langsam anlief, änderte Boudou seine Geschichte und erklärte, dass sein Großvater ihm nur Anekdoten aus seiner Vergangenheit erzählte und diese Ländereien zwar existent sind jedoch nur vom Großvater bewirtschaftet wurden, ohne das er Besitzer war.

Diese Ländereien, die heute in einem Naturreservat liegen, befinden sich in der Zone von La Guiará. Jedoch ist es möglich, dass Namensgeber weiterhin für Boudou die Ländereien in Besitz halten. Diese übliche Methode wird meist von bekannten Persönlichkeiten bzw. Politikern angewandt, die sich illegal bereichern.

Die Eltern des Vizepräsidenten sowie seine Brüder und seine Lebensgefährtin werden derzeit als mögliche Namensgeber für Amado Boudou untersucht. Der Fall steht derzeit still, da die argentinische Justiz den kompletten Januar Ferien macht.

(Wochenblatt / Abc)

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