Asunción: Die Assoziation Rural del Paraguay (ARP) vertritt die Auffassung, dass die Erholung des Viehbestands der entscheidende Faktor sein wird, damit sich die Fleischpreise auf dem lokalen Markt auf natürliche Weise regulieren.
Mario Balmelli, Vorsitzender der Fleischkommission der ARP, wurde zu den notwendigen Maßnahmen zur Senkung der Fleischkosten befragt. Er erklärte, dass sich der Preis – wie in jedem freien Markt – aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage ergeben müsse.
Dennoch wies er darauf hin, dass der Staat über Institutionen verfügt, die über die Kontrolle und Transparenz des Marktes wachen, wie das Sekretariat für Verbraucherschutz (Sedeco) und die Nationale Wettbewerbskommission (Conacom).
Balmelli gab zudem an, dass der Import von Fleisch eine valide Alternative sein könne, und stellte klar, dass der Produktionssektor diese Maßnahme nicht ablehne. Er betonte jedoch, dass eine strenge Kontrolle der sanitären Bedingungen für die ins Land kommenden Produkte gewährleistet sein müsse.
„Die weltweite Nachfrage nach Fleisch ist erheblich gestiegen. Auf lokaler Ebene ist es jedoch unerlässlich, Anstrengungen zu unternehmen, um den Viehbestand sowohl in Bezug auf die Quantität als auch auf die Verfügbarkeit wiederherzustellen. Wenn mehr Fleisch auf den Markt kommt, werden sich die Preise auf natürliche Weise regulieren“, bekräftigte er abschließend.
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