Auf Druck der Staatsanwaltschaft entfernt das MOPC die Hälfte aller irregulären Geschwindigkeitsbegrenzern

Asunción: Das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) hat nach der Einleitung einer strafrechtlichen Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft 50 % der irregulär installierten Geschwindigkeitsbegrenzern auf Nationalstraßen entfernt.

Das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) teilte mit, dass es sich weiterhin an die mit der Staatsanwaltschaft getroffene Vereinbarung über die Beseitigung von nicht ordnungsgemäß angebrachten Geschwindigkeitsbegrenzern hält. Die Vereinbarung wurde im Mai unterzeichnet, aber das Ministerium hat die Arbeiten nicht ausgeführt, so dass die Staatsanwaltschaft eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet hat.

Die aktuellen Vorschriften, die den Bau von Geschwindigkeitsbegrenzer auf nationalen Straßen rechtfertigen, sind im Gesetz N° 3.877/2009 geregelt, das die Beseitigung von Geschwindigkeitsbegrenzungsvorrichtungen, die als Geschwindigkeitsbegrenzer bekannt sind, auf nationalen oder internationalen Straßen vorsieht“.

Im ersten Artikel des Gesetzes heißt es, dass dies mit Ausnahme derjenigen gilt, die in der Nähe von Bildungseinrichtungen und Krankenhäusern aufgestellt werden.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass es im Land 750 „lomadas“ gibt, von denen sich nur ein kleiner Teil auf Nationalstraßen befindet und von denen nach Angaben der Abteilung für Verkehrssicherheit der Straßenabteilung des Staatsministeriums bereits 50 % entfernt wurden.

„Es ist auch erwähnenswert, dass die auf den Departementstraßen (DO) installierten Begrenzer durchaus ihre Berechtigung haben, da sie meist Gemeinden verbinden, in denen es zuvor nur unbefestigte oder kopfsteingepflasterte Straßen gab und wo die meisten Leute ohne Vorsicht fuhren“, so die Abteilung.

Der Ingenieur José Gómez, Leiter der Abteilung für Verkehrssicherheit der Direktion für Straßen des MOPC, fordert die Autofahrer auf, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den National- und Departementstraßen sowie in den ländlichen Gebieten zu halten, da die Auswirkungen eines Hindernisses viel geringer sind, wenn das Fahrzeug mit einer angemessenen Geschwindigkeit unterwegs ist. „Ein Fahrzeug kann sich wehren, aber der Mensch nicht“, warnte er.

Wochenblatt / Última Hora

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4 Kommentare zu “Auf Druck der Staatsanwaltschaft entfernt das MOPC die Hälfte aller irregulären Geschwindigkeitsbegrenzern

  1. Selbst in Frankreich gibt es diese baulichen Geschwindigkeitsbegrenzer, obgleich man doch annehmen dürfte, dass die Fahrer in Frankreich besser sind. Warum also diese Begrenzer hier demontieren und auf eine Einsicht hoffen, welche man mangels Bildung/Einstellung und Denkweise nicht unterstellen kann?
    Welches Schild wird hier denn real beachtet? Wer Vorfahrt hat ist ein munteres Ratespiel und meist jenseits der aufgestellten Schilder geregelt.
    Ich halte daher den Rückbau dieser Begrenzer für nachteilig und es wird mehr Tote und Verletzte geben deswegen.

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  2. Die Toten gibt es eher wegen der Geschwindigkeits Begrenzer. Wenn schon einmal ein Stück Straße ohne riesen Schlaglöcher ist und dort regelmäßig der jeweilige Vorausfahrende eine Vollbremsung vollzieht, weil kurz vor ihm eine Fahrbahnschwelle ist, dann führt das zu Auffahrunfaellen . Diese sind für Mopedfahrer sehr schnell tödlich .
    Ebenso gefährden die von den Bodenwellen verursachten Fahrwerksschäden an den Kfz zu Unfällen.

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  3. Es gibt nur 750 Lomadas im ganzen Land? Nun, vom Gefühl her sind alleine in Luque alle 750 verbaut.
    Dr totale Irrsinn ist, wenn du auf der Ruta, hier die 1, fährst. Vollkommen gerade Strecke, neuer Asphalt und dann urplötzlich Schild „Lomada“.

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  4. Das Abbremsen vor diesen schwachsinnigen Huggel verursacht Asbeststaub durch den Abrieb der Bremsbeläge. Das wieder Beschleunigen nach der Verkehrsbehinderung verursacht zusätzlichen Lärm und zusätzlich erhöte Abgase.
    Die zusätzliche Belastungen der Fahrzeuge verursachen zusammengerechnet Schäden in Millionen Dollar pro Jahr.
    Es gibt wesentlich effektivere, ungefährlichere und sinnvollere Methoden um den Verkehr an kritischen Stellen zu beruhigen und die Geschwindigkeit zu drosseln.

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