Auftragsmörder irrt sich

Punte Kyjhá: In der Ortschaft im Departement Canindeyú hatten Auftragsmörder ein klares Ziel. Trotz Fragen zur Identität irrten sie sich und brachten eine Cousine der Frau um, die eigentlich sterben sollte.

Am Samstagnachmittag saß María Ester Riveros de Gómez vor einem Haus in Begleitung eines Mannes. Ein Motorrad mit zwei jungen Männern näherte sich und hielt an. Einer stieg ab und fragte ob die Frau María heißt. Sie antwortete, dass sie nicht besagte María sei. Trotzdem schoss der Mann drei Mal auf sie. Sie starb vor Ort.

Ihre Cousine María Máxima Segovia war das eigentliche Ziel. Die als María bekannte Frau präsidiert die Kommission Kuña Paraguay Poty die sich für die Rückgewinnung illegal besetzter Grundstücke stark macht. Mit ihren Aktivitäten machte María sich viele Feinde. Die Auftragsmörder irrten sich, denn ihre Cousine sieht ihr sehr ähnlich.

Rund 400 m vom Tatort entfernt wurden letzte Woche mehrere Häuser auf einem Grundstück abgefackelt. Anscheinend hatte María diese Aktion eingefädelt und ihre Cousine musste die Rechnung dafür bezahlen.

Wochenblatt / Hoy

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