Aus dem Ruder gelaufen

Villa Ygatimí: Am heutigen Montag war das Anti-Drogensekretariat drauf und dran ein illegales Camp mit 15 t Marihuana auszuheben. Auf dem Weg dahin wurden sie beschossen. Ein Informant starb, ein Agent wurde in den Kopf geschossen.

Es war kurz vor Mittag. Etwa fünf Senad Agenten waren mit dem 23-jährigen Luis Alberto Brítez Báez auf dem Rio Jejuí Guasu unterwegs als ihnen ein anderes Boot entgegenkam. Ohne dass Worte fielen eröffneten sie das Feuer auf die Agenten und den Fahrer. Brítez Báez, der sich als Käufer der Drogen ausgeben wollte, starb sofort. Der Senad Agent Alfredo Salinas ist mit einem Flugzeug auf dem Weg nach Asunción, um seinen Kopfschuss bestmöglich zu behandeln. 300 kg Marihuana konnten beschlagnahmt werden.

Erst heute lobte sich die Regierung selbst, dass unter ihrer Leitung mehr Drogen als sonst beschlagnahmt wurden. Obwohl dies der Wahrheit entspricht, zeigt dieser Vorfall, wie gefährlich diese Einsätze sein können.

Wochenblatt / Última Hora / Hoy

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2 Kommentare zu “Aus dem Ruder gelaufen

  1. Das haben Drogen so an sich sie bringen den Tot, auf beiden Seiten
    Hier sollte man sich mal fragen welscher Drecksack die ganze Aktion verraten hat.
    Das war kein Zufall!

  2. Das wegen solch harmlosem, aber sinnlos geächteten Krauts Menschen sterben müssen ist grausam uns sinnlos. Mittlerweile hat selbst das Wochenblatt erkannt, dass Alkohol wesentlich gefährlicher ist für die Gesellschaft. Sinnvoller wäre es doch, Marihuana zu legalisieren und Alkohol mehr zu reglementieren, da Dieser viel gesundheitsschädlicher ist und der volkswirtschaftliche Schaden enorm?