Ausbildung von Mechatronikern nach deutschem Vorbild

Seit 2014 bereiten mehrere Organisationen ein zweijähriges Pilotprojekt zur Ausbildung von „Mechatronikern“ in Anlehnung an die berufliche duale Ausbildung in Deutschland vor. Dieses Projekt soll nicht nur die Nachfrage nach Mechatronikern und das entsprechende (potentielle) Angebot des Bildungssektors analysieren, sondern auch möglichst konkret Schulen und Unternehmen identifizieren, die Schüler als Auszubildende in diesem Bereich unterrichten. Besonderheit des Projektes ist, dass im Arbeitsgremium Vertreter fast aller relevanten Institutionen sitzen: nicht nur vom MEC und GIZ, sondern auch vom Unternehmerverband UIP, von der deutschen Handelskammer und anderen.

Nach einer Phase der Analysen und Definitionen unterschrieben nun am 2. September 2015 Ministerin Marta Lafuente für das Erziehungsministerium (MEC) und Barbara Krause, die Direktorin der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen dieses Projektes eine inter-institutionelle Vereinbarung. Wichtig sei, betonte die Bildungsministerin, dass in Paraguay ein Umfeld geschaffen werde, in dem Kompetenz und nicht Beziehungen oder andere Faktoren entscheidend sind.

Geplant ist nun, mindestens 50 junge Paraguayer zwischen 15 und 29 Jahren als Mechatroniker an den ausgewählten Bildungsinstitutionen auszubilden. Interessierte Unternehmen sind auch bereits identifiziert. Außerdem müssen Ausbilder in den Unternehmen ausgebildet werden, damit die jungen Menschen auch tatsächlich als Auszubildende systematisch geschult und nicht als günstige Arbeitskraft eingesetzt werden.

Quellen: MEC, GIZ

Das Foto zeigt Lafuente (Ministerin), Felippo (Präsident UIP), Krause (GIZ)

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