Außenminister Loizaga beglich offene Rechnung vor Kollegen

Santiago de Chile: Der Minister für auswärtige Angelegenheiten, Eladio Loizaga, erklärte bei der außerordentlichen Sitzung der Unasur zum Thema Venezuela, wie Paraguay durch den diplomatischen Einschlag am 21. Juni 2012 versucht wurde unter Druck zu setzen. Damals kamen mehr als 20 Außenminister und ihre Vertreter nach einem Hilferuf des ehemaligen Präsidenten Fernando Lugo.

Diplomatische Quellen teilten gestern der Tageszeitung Abc Color mit, dass nach einem Vorschlag der kolumbianischen Außenministerin María Ángela Holguín eine Mission in ein Krisenland zu entsenden Loizaga den Zeitpunkt sah um etwas zu kritisieren. Er empfand es als übertrieben, dass die damaligen Außenminister nach Asunción kamen, um illegale Maßnahmen anzuklagen die nicht vorhanden waren. Als letzte Ausrede fiel ihnen die kurze Verteidigungszeit Lugos bei dem Amtsenthebungsverfahren ein, die jedoch ebenso konstitutionell wie der Rest des Prozesses war.

In diesem Sinne befindet Loizaga es als notwendig, dass die demokratische Konstitutionalität eines jeden Rechtsstaates bewahrt bleiben muss und Paraguay die Demokratie dadurch verstärken konnte, was sich in der Präsidentschaftswahl 2013 widerspiegelte. Die Vertreter des brasilianischen Außenministeriums schenkten dem Auftritt jedoch keine Beachtung womit sie ihre Sichtweise weiterhin verteidigen.

So wie vor zwei Jahren in Paraguay, wird jetzt eine Unasur Kommission versuchen den Konflikt in Venezuela zu lösen. Dazu sollen Oppositionelle wie auch Regierungsvertreter an einen Tisch geholt werden. Der venezolanische Staatschef rief selbst die Amerikaner auf dabei zu helfen, obwohl er sie zuvor der Finanzierung des Protests beschuldigte.

(Wochenblatt / Abc)

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