Auto von Wassermassen mitgerissen: eine Tote und ein vermisstes Kind

Luque: Ein Auto mit fünf Personen an Bord wurde in Luque von den Regenmassen in eine Schlucht geschwemmt und landete in einem Bachbett. Drei Personen konnten sich befreien, als sie an einem Baum hängen blieben, doch als sie versuchten, die beiden anderen zu retten, wurde das Fahrzeug von den Wassermassen wieder mitgerissen. Eine Frau wurde bereits tot aufgefunden, ihre Tochter wird noch vermisst.

Ein Toyota Premio wurde heute Morgen im Stadtzentrum von Luque von den Fluten mitgerissen und landete in einem Bach, nachdem er gegen einen Brückenpfeiler geprallt war. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich fünf Insassen im Fahrzeug.

Alex Benítez, der beteiligte Feuerwehrmann, sagte, dass drei der Insassen der Gruppe Lince angehörten und schilderte, dass sie im Stadtzentrum von den Wassermassen mitgerissen wurden, dann gegen das Geländer einer Brücke prallten und schließlich in einen Bach in der Nähe des Clubs Balderrama stürzten.

Irgendwann blieb das Auto an einem Baum hängen, und den Insassen gelang es, die Fenster herunterzudrehen und auszusteigen. „Sie versuchten, die Frauen, die vorne saßen, herauszuholen, als der Baum brach und das Fahrzeug wieder herausgeschleift wurde“, schilderte er.

Der Feuerwehrmann merkte an, dass die Frauen nicht in der Lage waren, die vorderen Fenster herunterzukurbeln, weil sie nicht mehr funktionierten, wahrscheinlich weil das Auto frontal in den Bach gestürzt war. „Sie waren noch am Leben, als sie von dem Fluss mitgerissen wurden“, beklagte er.

Junge Frau bereits tot aufgefunden

Die 19-jährige Nilda Lujan Barrios Benítez wurde laut dem ABC-Journalisten Claudio Genes von freiwilligen Feuerwehrleuten in der Gegend leblos aufgefunden.

Ihre Mutter, die als Sara Benítez identifiziert wurde, wird immer noch vermisst. Freiwillige Feuerwehrleute arbeiten hart daran, sie zu finden.

Sie waren auf dem Weg zur Graduierung der Grupo Lince

Die Insassen dieses Fahrzeugs waren heute Morgen auf dem Weg zum Nationalen Sportsekretariat, wo die Graduierung der neuen Agenten der Gruppe Lince stattfand.

Kommissar Gustavo Ruiz Díaz, Leiter dieser Spezialgruppe der Polizei, bedauerte den Vorfall beim SND. Er betonte, dass sie sich nach der Veranstaltung nach Luque begeben werden, um den Kollegen, die Opfer dieses Vorfalls wurden, zu helfen.

Wochenblatt / Abc Color / X

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7 Kommentare zu “Auto von Wassermassen mitgerissen: eine Tote und ein vermisstes Kind

  1. Total normal bei jedem Starkregenereignis. Anfang des Jahres hat es in Lambare zwei Militärangehörige erwischt, Municipalidades haben nunmal kein Geld um in kontroliierte Regenwasserableitung zu investieren.
    Wann kommen endlich Japaner und Koreaner oder EU um dieses Problem mit Spendengeld anzugehen? Wieviele Leute müssen noch sterben?

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    1. Wieso Spendengelder?
      Ein Staat sollte für sich selber sorgen, nicht nur für seine Klienten. Wir sind doch nicht in DACH, die meinen, ganz Schwarzafrika und den Nahen Osten retten und mit Sozialgeldern zuschütten zu müssen.

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      1. Ich habe nur die Denke eines paraguayischen Staatsbeamten sarkastisch wiedergegeben. Die warten nur darauf, dass Hilfe von außen kommt. Ich selber finde dieses Abhängigkeitsverhältnis (auch zu den zahlreichen Entwicklungsbanken) zum Kotzen, aber es ist leider so. Mit den Geldern aus den Wasserkraftwerken könnte man wunderbar für sich selber sorgen, aber das geht bekanntlich nur für Riesenlöhne der Politverwandten drauf.

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  2. Plata gäbe es ja schon im Paraáfric. Wenn man Familienmitglieder der Colorado-Mafia, die nicht einmal ein abgeschlossenes Studium vorweisen können zu europäischem Zahltag so tun als ob se arbeiten. Wenigstens nun sie nicht einfach nix, sondern kassieren wenigstens europäischem Zahltag plus Spesen, plus Spesen der Spesen, plus Bonus plus Boni der Boni, plus Sonderzulagen der Sonderzulagen.
    Abe eigentlich ist das ganz vernünftig, wenn in der erheblich signifikanten Korruption sich ein paar Wenige vollfressen können – die wissen ja auch, dat se hier zu faul, zu doof, und zu beides sind, um irgend eine Drainage zu basteln.
    Ok, für 2 Milliarden € Lohngehalt würden ein paar Hampelmänner und – frauen die 200 Meter Drainage schon schaffen.
    Wer schlau ist, und dat sind 99,98 % der Eingeborenen, der ist heute zu Hause geblieben. Wegen Lebensgefahr.
    Wenn die Technologie-, Raumfahrt- und Eisenbahnnation so weiter macht kann es mal noch etwas werden. Zum Glück MUSS ich dat nicht mehr miterleben!

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  3. Abwasserkanäle nützen nichts weil diese Niederungen innerhalb der urbanen Zone von ostparaguayischen Städten immer temporäre Bäche waren. Naturbäche gingen früher allewege durch die Städte die heute zubetoniert oder verstopft von Müll und Unrat sind.
    Daher agieren die Talniederungen der Städte bei Starkregen immer als Flüsse und werden es auch immer – sie taten es schon immer. Da heute Reihenhäuser diese alten Bachtäler säumen so kann das Wasser an Geschwindigkeit zunehmen und hoch steigen dieweil es durch die Stadthäuser kanalisiert wird. Dadurch entstehen reißende Bäche.
    Kleine Abwasserkanäle nützen da nichts sondern breite Furten und Gräben hülfen. Abder dazu müssen die Stadthäuser abgerissen werden. So agieren nun die Straßen als Bäche bei Starkregen.
    Schwimmen können und einen Glasbrecher im Auto haben hülfe schon. Oder haben sie einfach eine 0.5 Meter lange Machete (im Stile der türkischen Säbel) im Auto. Den Mächtigen greifen sie dann und hauen auf das Fensterglas des Autos ein. Das geht mit dem ersten Schlag kaputt und sie haben ihr Leben gerettet. Oder einfach eine Kriegsaxt die sie im Auto haben. Das tut’s auch und sogar noch besser.
    Losschnallen und auf den Hintersitz kriechen fiel diese Tussen auch nicht ein… Zur hinteren Tür kamen ja die anderen raus.
    Ich will garnicht wissen wie diese Lateinparaguayer im Krieg reagierten.

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    1. Die Kopfstütze ist auch dazu da, damit man sie herausnehmen kann und mit den metallenen Stützen die Fenster einschlagen kann.
      Sonderbar finde ich, dat dieser Wagen noch händische Fensterheber hat. Dat Auto muss ja uralt sein (Toyota Premio).

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      1. Uh, uh, uh, nach Meinung des Facebock-Disliki-Dislillies ist die Kopfstütze also nicht auch da um im Notfall die Fensterscheibe von innen zu zertrümmern. Naja, vielleicht dient sie ihm ja wenigstens um den hohlen Kopp zu supporten.

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