Baustopp des Supermarktes angeordnet

Piribebuy: Das nationale Sekretariat für Kultur begab sich gestern zu einer Überprüfung in die ehemalige Hauptstadt des Landes während des Tripel Allianz Krieges. Dabei wurde festgestellt, dass das historische Erbe der Stadt, welches durch zwei Resolutionen seit 1982 und 2005 gesetzlich unter Schutz steht, durch den Bau des Supermarktes Macisa beschädigt wurde. Für die Baustelle musste ein koloniales Haus abgerissen werden und ein weiteres historisch wertvolles wurde teilweise zerstört und als Lager genutzt. Während der Begutachtung durch die staatliche Behörde war der Bürgermeister und Miteigentümer nicht zu sprechen und gab an in den umliegenden Ortsteilen gebraucht zu werden.

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Das Kultursekretariat ordnete daraufhin einen Baustopp an und kündigten eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft an. Davon zeigte sie der González Clan nicht beeindruckt – die Arbeiter machten weiter als wäre das Komitee niemals dagewesen. Da kein Verantwortlicher zugegen war wurde das Dokument einem der Maurer überreicht.

Es ist nicht zwingend verboten in solch einer Zone wie in Piribebuy Änderungen vorzunehmen oder ein koloniales Haus abzutragen. Jedoch muss dafür eine Erlaubnis vorliegen und nicht dutzende Gesetze übergehen weil man Bürgermeister ist.

Juan Rivas, der Architekt des Supermarktes negierte, dass ein Kolonialhaus für den Bau weichen musste und versuchte zu erklären, dass die Mauerreste von einer anderen Baustelle stammen und hier her gebraucht wurden. Der Bürgermeister Cayo González erklärte unlängst, dass ein altes Haus dem Supermarkt Platz machen musste, da es einsturzgefährdet war. Dieser Widerspruch deutet auf eine unausgereifte Verteidigungstaktik hin.

(Wochenblatt / Hoy / Abc)

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1 Kommentar zu “Baustopp des Supermarktes angeordnet

  1. Es wird immer erst reagiert, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.
    Der Supermarkt ist schon fast fertig.
    Und ich glaube kaum, daß da noch was nachkommt.

    Ein Stürmchen im Wasserglas, danach ist wieder Ruhe