Angehörige der Straßenpolizei beklagen ihre Entlassung

Juan León Mallorquín: Entlassene Straßenpolizisten kritisieren ihre ehemaligen Vorgesetzten mit der jährlichen Arbeitsvertragsverlängerung die Korruption aufrecht zu erhalten. Nur die Agenten die für ihren Chef arbeiten bzw. kassieren bekommen eine erneute Verlängerung. Demnach muss ein Mindestbetrag für den Vorgesetzten eingenommen und abgeliefert werden. Wer dem nicht nachkommt oder die Erwartungen nicht erfüllen kann, bekommt eine negative Bewertung die zum Ausschluss führt.

Diese dem Ministerium für öffentliche Bauten unterstellte Institution, die geradezu verfassungswidrig agiert da laut Konstitution nur eine Polizei im Land kontrollieren darf, hat ein Tribunal in dem Jahr für Jahr die Agenten auf ihre Tauglichkeit hin überprüft werden. Die organische Aufteilung der Behörde erlaubt derzeit nicht Personen auf Lebenszeit zu ernennen, womit interne Korruption nicht vermeidbar ist, da jeder mit Macht seine Karten ausspielt.

Die entlassenen Polizisten erklären, dass jedoch ein 56-jähriger Mann und eine junge Frau mit nur 2 Monaten Ausbildungszeit Verträge erhielten.

(Wochenblatt / Abc)

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6 Kommentare zu “Angehörige der Straßenpolizei beklagen ihre Entlassung

  1. vor einiger zeit gab es doch einmal ein ganz deftige
    diskussion hier in sachen CAMINERA. besonders eine dame
    hatte eine ausgzeichnete meinung ueber die strassenpolizei. die entlassenen polizisten bestaetigen
    jetzt aber viele dinge, wie dort intern verfahren wird.
    im originalartikel in ABC konnte ich aber etwas lesen,
    was selbst mich erstaunt. da hiess es, dass es strassen-
    polizisten gibt, die eigentlich gar keine sind. sie
    bekommen von hoeheren dienstgraden eine uniform und
    kassieren fuer ihre chefs ab und auch fuer sich selbst,
    da sie ja auf keiner lohnliste stehen.wer es nicht glaubt, der soll den artikel in der heutigen ausgabe von
    ABC lesen

  2. @ Der Bayer
    das mit den Nicht-Camineras in Uniform glaube ich gleich.
    Mir ist schon 2 mal passiert, daß ich wegen angeblich überfahrener roter Ampel angehalten wurde und abkassiert werden sollte.
    Als ich eisern auf einer Boleta bestand und mich weigerte, die „billigere Coima“ zu bezahlen, bekam ich nach einigem Hin und Her meine Papiere zurück und konnte weiterfahren.

    1. genau sowas ist mir schon einige Male passiert, „Zorros“ mau/gua’u – die fangen gleich zu fibrieren an wenn man auf eine legale multa besteht… ha ha ha – klar sowas koennen die natuerlich nicht ausstellen also geben sie laut zaehneknirschend die Papiere wieder zurueck oder begnuegen sich mit einer Mini coima!

      1. Aber auch die Minicolma ist zuviel! Man darf denen niemals etwas geben. Wenn sie nichts kassieren könnten, würden sie auch mit dem Abkassieren aufhören. Immer die Boleta verlangen. Und wenn man wirklich mal was falsch gemacht hat – z.B. falsch geparkt – na dann zahlt man eben bei der Muni. Ich stand mal im Kreuzungsbereich, weil ich schnell was einkaufen wollte und schon wurde die boleta gezückt – mit der Bemerkung, für 200000 könne man das aber auch vergessen….
        Ich nahm die Boleta, weil ich ja wirklich falsch geparkt hatte und zahlte bei der Muni schlappe 130000. Die sind doch nur auf die Dummheit der Ausländer aus.

  3. Dazu kann ich folgendes anmerken.

    Habe in Asu vor einem Supermecado geparkt, hatte danach ein Knöllchen am Scheibenwischer. Wollte pflichtbewußt wie ein deutscher nun mal ist diesen gleich bei der Munizipalidad in Asu bezahlen, man wollte kein Geld von mir, mit der Aussage, dass ich außerhalb von Asu wohne und nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann, ganz was neues.
    Hat mich natürlich gefreut.

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