Bedauerliche Chronik der vergangenen Jahre

Asunción: Bei einem hohen europäischen Bevölkerungsanteil in Gebieten wie Cordillera ist es nachvollziehbar, dass die Verbrechensrate mehr Ausländer involviert als anderswo, wo kaum welche leben.

Innerhalb der letzten fünf Jahre wurden einige Europäer, die nachstehend aufgelistet sind, Opfer schrecklicher Verbrechen. Garantie auf Vollständigkeit gibt es keine. Die Mehrzahl der Fälle wurde nicht aufgelöst.

Johann Maximilian Anton Risser (56), deutscher Nationalität, wurde am 14. August 2006 mit neun Schüssen bei einem Raubüberfall in seinem Haus im Stadtteil Virgen del Rosario in Piribebuy ermordet.

Rolf Willy Hermann Knust (68), deutscher Nationalität, wurde am 24. November 2008 mit drei Schüssen im Stadtteil Bernardino Caballero in Asunción getötet.

Thomas Lebbin (50), deutscher Nationalität, wurde am 23. Januar 2009 von einem Unbekannten mit einem Schuss in den Rücken getroffen worauf er starb. Er lebte im Ortsteil Cañete Cué von Carapeguá.

Enrico Zwyssig, schweizerischen Nationalität, wurde am 23. März 2009 in seinem Haus in Minga Guazú, Alto Paraná mit Faustschlägen getötet.

Jaques Pierre Frederic Grauls (66) und Marcelle Roberto Henriette Thoelen (78), beides belgische Staatsbürger, wurden bei einem Raubüberfall in ihrem Haus im Ortsteil Tejugui von Piribebuy ermordet.

Manfred Platz (60) und Marion Platz (60), beides deutsche Staatsbürger, wurden Mordopfer ihres eigenen Sohnes im Ortsteil Yakarey Rugua von Piribebuy, der mentale Störungen hat und in der Psychiatrie untergebracht wurde. Der Sohn Rafael schnitt ihnen die Kehlen durch.

Eckhard Kurt Otto Aparofsky (69) und Meike Wenzel (40) wurden am 3. Juli 2010 offenbar Opfer eines Einbrechers, der der Kärntner, S. Hafner, sein könnte. Sie wurden in ihren eigenen Brunnen geworfen und erst Tage später von der Polizei entdeckt. Hafner saß dafür in U-Haft, wurde allerdings wegen mangelnder Beweislage entlassen. Nach erneuter Verhaftung in Paraguay wartet er nun auf seine Auslieferung.

Patrick Etienne Emmanuel Meyer (47), französischer Staatsbürger, der in seinem Haus im Stadtteil Santisima Trinidad am 5. August 2011 erwürgt aufgefunden wurde. Ermordet wurde er allerdings schon am 31. Juli 2011.

Jean Luc Marie Thollot (50), französischer Staatsbürger, der im Sojageschäft tätig war und am 17. September 2011 in Ciudad del Este von einem Unbekannten ermordet wurde.

Klaus-Peter Stelzer (46), deutscher Staatsbürger, wurde im halbdunklen von einem unbekannten Mann auf seinem Grundstück im Stadtteil San Antonio von Piribebuy erschossen. Seine Lebensgefährtin, Elvi Löwer (46), wurde ebenso angeschossen.

Jan Zanolie (69), holländischer Nationalität, wurde am 2. November 2011 tot mit einem Kunststoffsack über dem Kopf in seinem Mietshaus in Asunción aufgefunden. Nach einwöchiger Ermittlungsarbeit und wenig Spuren gehen die Ermittler auch von Selbstmord aus.

Josef Etterlin (69) schweizerischer Staatsbürger, wurde am 27. Dezember 2011 im Stadtteil Monte Alto von Atyrá von unbekannten Einbrechern zu Tode geprügelt. Seine Ehefrau, die auch gefesselt wurde, erlitt zumindest einen starken Schock.

(Wochenblatt)

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7 Kommentare zu “Bedauerliche Chronik der vergangenen Jahre

  1. soy la viuda de ENRICO ZWYSSIG, de nacionalidad suiza, ya hace casi 5 años del asesinato de mi esposo y el despojo de nuestras propiedades por parte de los terratenientes MANFREDO ROSSWANG POLISSER, quien goza de libertad con la venia de fiscales y jueces, quien viene quitandole la vida a muchos extranjeros en MINGA GUAZU DEL ALTO PARANA, apara apropiarse de las tierras, casas, tractores, y todo lo que le han podido robar a los extranjeros que por desgracia se van a vivir a esta parte de Paraguay, asi es com o han amasado fortuna, y hasta ahora siguen robando matando y nin guna autoridad no les pone un alto.mas bien crean la COMUNIDAD GERMANICA DEL ALTO PARANA, en la cual agrupan a todos los extranjeros que con un supuesto apadrinado, les hacen firmar documentos, como padrinos de los ya mencionados, y la gnte sin saber firman el documento de ingreso a esta organ iacion sin saber que firman su sentencia de muerte, porque despues de un tiempo matan a los extrnjeros y los ROSSWANG aparecen con documentos falsos, con supuestas compras de las propiedades, asi es como funciona la mafia de estos delincuentes
    Y hasta ahora las autoridades no abren inv estigacion al respecto.

  2. Ich muss schon einmal zum Ausdruck bringen, dass es mich sehr stört, jeden Ausländer bei vollem Namen auf dieser Seite bekannt zu geben. Nein, ich werde nicht polizeilich in Europa gesucht! Auch bei verstorbenen bzw ermordeten Menschen kann ich dies noch tolerieren. „Buenos Dias Sra, ah X heissen Sie, sind Sie nicht die Frau des ermordeten Herrn X ?“.
    Ich erachte es also daher für wenig sinnvoll noch moralisch vertretbar, werde ich eines Tages (unschuldig) wegen eines Kaugummi-Diebstals oder eines anderen Deliktes bezichtigt, hier mit vollem Namen berichtet zu werden! Es ist für jemanden der „Meier“ heisst sicher kein grosses Thema, doch muss nicht jeder wissen, dass „Hansueli Rüdisüli aus Caacupe“ eine Kaugummi gestohlen haben soll, wenn er googelt und auf dieser Seite landet. Eine Schweinerei finde ich das, auf kosten von Menschen sich sein Blättchen zu füllen! Man getraut sich ja kaum mehr aus dem Hause!

  3. Hallo,
    ich bin die Tochter von Thomas Lebbin. Der Täter ist bekannt ! und er verstarb nicht nur, er wurde ermordet ! der Täter sitzt in Haft.

    Mit freundlichen Grüßen

    Janet Lebbin

    1. Hallo Janet, ich bin mir nicht sicher, ob dein Vater der Thomas Lebbin ist, der ein guter Kinder- und Jugendfreund von mir war. Ich habe diese Meldung hier nur zufällig gefunden und bin mir nicht sicher. Vom Alter passt es. Sollte dir der Begriff „Katschow“ etwas sagen, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mich unter bobbype@web.de kontakten könntest. Ich könnte dann, wenn du magst, etwas mehr dazu schreiben.

      LG

      Robert

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