Bei der Planung von Bauvorhaben muss der Klimawandel berücksichtigt werden

Asunción: Ein Risikomanagementspezialist aus der Hauptstadt von Paraguay bekräftigt, dass bei Bauvorhaben der Klimawandel berücksichtigt und an natürliche Gegebenheiten angepasst werden müsse. Die fatalen Auswirkungen auf die Infrastruktur letzte Woche durch die schweren Unwetter untermauern seine Behauptung.

Die starken Regenfälle zeigten erneut die prekäre Straßeninfrastruktur des Landes, die fehlende Berücksichtigung der optimalen Landnutzung und keine Planung angesichts des Klimawandels.

In diesem Zusammenhang wies Alejandro Buzó, Spezialist für Risikomanagement und Direktor für Brandschutz der Stadtverwaltung Asunción, darauf hin, dass “die Öffentlichkeit, wenn sie nicht über den Klimawandel nachdenkt, beim ersten Regen wieder umfallen wird“.

„Um ein Bauprojekt zu planen, muss man sich die klimatischen Veränderungen der letzten 100 Jahre ansehen”, sagte er in Kontakt mit Radio Monumental. Er war der Ansicht, dass das Nationale Notfallsekretariat (SEN) zu diesem Zweck ein Ministerium für Risikomanagement werden sollte.

Eines der Beispiele für mangelnde Landnutzungsplanung und unzureichende Infrastruktur war das Stadtviertel Chacarita. Mehrere Familien sind in hohem Maße gefährdet, weil sie am Ufer eines Baches oder in der Nähe von Schluchten leben. In der vergangenen Woche gab es sogar drei Todesfälle nach einem Erdrutsch, bei dem eine Frau und ihre beiden jungen Enkelkinder unter Schlammmassen begraben wurden. Zwei weitere Kinder aus demselben Haus sind immer noch im Krankenhaus.

Angesichts dieser Situation hatten sich die Kommunalbehörden verpflichtet, die Umsiedlungsprozesse zu beschleunigen.

Im Rahmen der ersten Phase des “Chacarita Alta-Projekts“, das Verbesserungen wie Stützmauern in der Nähe von Bächen, Regenwasserkanälen und Landrückgabe umfasst, wurde derzeit die vorübergehende Umsiedlung von 62 Familien auf dem Grundstück der staatlichen Eisenbahngesellschaft Fepasa durchgeführt, wie Gustavo Glavinich, Generaldirektor des Vorhabens vom Ministerium für Städtebau, Wohnungswesen und Lebensraum (MUVH) berichtete.

Weitere Familien werden im Flussbettgebiet von Antequera und Tacuarí angesiedelt, wo die Arbeiten mit der Gewinnung von festen Abfällen von etwa 130 Tonnen um 30% voranschreiten. In der Zone sind ebenfalls Stützmauern geplant.

Wochenblatt / Ultima Hora

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9 Kommentare zu “Bei der Planung von Bauvorhaben muss der Klimawandel berücksichtigt werden

  1. Hiesig Spezialist für Marketing, Brandschutz und Keramik meint damit, die prekären Kinderarbeiten und Gebastel, liebevoll Straßen, Brücken, Gehsteige genannt, seien Opfer des Klimawandels geworden. Ebenso die Toten und Verletzten. Na, wer kann den sonst die Verantwortung tragen. Ozonloch, Korruption, 7 bis 11 täglich Schul oder Borkenkäfer eindeutig nicht. Natürlich hätten die prekären Kinderarbeiten und Gebastel vor einhundert Jahren zwei Tagen Regenwetter standgehalten. Da kann man zum letzten Satz ruhig noch ein Hehehe und ein Ironie-off hinzufügen.

    1. Man schaue sich das Foto an und frage sich, ob die mit Absicht zwischen 2 mm Schokobezug und 2 cm Schotter noch eine abstoßende Isolierfolie eingebaut haben, damit das Fundament nicht nass wird. Oder im Winter nicht friert.

  2. Ich glaube, die meisten “Umweltschäden” an Infrastruktur und Bauten sind eher auf schlechte bis kriminelle Bauausführungen, auf Korruption und Bereicherung zurück zu führen. Dieses üble Gesellschaftsproblem sollte endlich mal thematisiert werden und wäre zielführender, als nun alles auf den Klimawandel zu schieben. Aber das ist wieder einmal typisch für Paraguay: IMMER SIND DIE ANDEREN SCHULD.

  3. Es gibt keinen Klimawandel.
    Das Wetter wird weltweit manipuliert. Es gibt praktisch kein natürliches Wetter mehr!
    Das nennt sich Geoengineering.
    Aufwachen, Recherchieren, Mainstream abschalten (genau das Gegenteil vom Mainstream ist nah an der Wahrheit)

  4. Genau so ist es, die kriegsfuehrzng zur Vernichtung der ueber Bevoelkerung findet auch ueber die Wetter Manipulation statt.
    Wenn dann der unnütze Teil der Bevoelkerung ersaeuft oder verbrennt ist das genau das, was geplant ist. Wer so dämlich ist seine huette dort zu bauen wo das Wasser abfließt hat bewiesen, daß er zu dumm zum überleben ist.
    Asunción ist eine Stadt auf Huegeln und wer so dumm ist im Tal zwischen den Huegeln zu bauen der saeuft eben ab.

    1. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

      “Asunción ist eine Stadt auf Huegeln und wer so dumm ist im Tal zwischen den Huegeln zu bauen der saeuft eben ab.”

      Ah, dankesehr! Jetzt verstehen wir endlich wieso Rom untergangen ist.
      mfg vom Tiber

  5. Wieder so ein Wichtigtuer. Der weiß wahrscheinlich nicht mal wie man Abwasserrohre dimensioniert. Kein Paraguayer weiß das. Da werden noch Formeln für die Berechnung genutzt die vor 50 Jahren in den USA genutzt wurden aber mit Google Earth, während heutzutage dynamische Modellsimulationen mit entsprechenden Geländemodell und Koefizienten verwendet werden.
    Aber das ist viel zu anstrengend zum verstehen, deswegen werden diese Planungsaufgaben fast nur von ausländischen Planungsbüros übernommen, die keinerlei Wetterdaten zur Verfügung bekommen – und eben auch mit Google Earth arbeiten, weil in der Ausschreibung nirgendwo steht, dass Vermessungsarbeiten zu verrichten sind. Und diese liefern dann ein ungenaues Resultat ab, weil der Paraguayer das sowieso nicht checkt, was da gerechnet wurde.
    Unter Umständen werden dann bei der Bauausführung kleinere Rohre verwendet, und das “eingesparte” Geld bekommen Baufirma, Bauüberwacher und der öffentliche Bauherr.

  6. Was mit dieser planung gemeint ist, ist sehr einfach zu erraten. Es wird teurer weil die bauwirtschaft mehr gewinn braucht und der steuerzahler wird es zahlen. Linksglobaler konzernsozialismus made of thinktanks, ngo und internationalen weltretter philantrophen.

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