Bergtour auf den Kreuzberg

Die Annahme, in Paraguay kann man keine Bergtour unternehmen ist schlichtweg falsch. Auch Aussagen von Touristen „diese Hügel sind nur 800 m hoch und keine Berge“ sind an den Haaren herbeigezogen.

Man muss es selber erleben, dann erfährt man die Wahrheit. „Cerro de la Cruz“ heißt einer der Berggipfel im Ybytyruzu Nationalpark, auch Kreuzberg genannt. Er wird öfters besucht, da man relativ weit hochfahren kann.

Vom Almacen 50, in der Kolonie Independencia, fährt man, am deutschen Sportplatz vorbei, zum Ausgangspunkt, es sind knapp 15 km, nicht asphaltiert und zum Schluss relativ steil, aber gut befahrbar für Motorräder oder Allradfahrzeuge. Die Beschilderung dorthin ist etwas spärlich, besser ist es, einen ortskundigen Begleiter mitzunehmen.

Dort kann man sein Fahrzeug gegen eine Gebühr von 10.000 Gs abstellen und hat die Gewissheit es auch wieder so vorzufinden wie es war.

Der Weg zu Fuß nimmt dann ungefähr 45 Minuten in Anspruch bis man den Gipfel erreicht. Der Steig ist gut ausgeschnitten, relativ steil, sollte also auch nur bei trockenen Verhältnissen begangen werden, sonst wird der Abstieg problematisch.
Eine wunderbare Aussicht erwartet einen am Gipfel und die Rundumsicht ist atemberaubend.

Nach dieser Wanderung kann man noch den Salto Suizo besuchen. Dieser ist vom Ausgangspunkt über teilweise künstliche Hilfsmittel wie Holzleitern und Stege in ca.15 min zu erreichen.
Bei sehr heißer Witterung ist dort eine schöne Abkühlung möglich.

Am Abstellplatz für die Fahrzeuge befindet sich eine kleine Pension, es wurden Übernachtungsmöglichkeiten für Besucher geschaffen und es gibt auch etwas zu Essen und Trinken.
Die Schlafgelegenheiten sind einfacher Natur, es kann auch gezeltet werden.

Ein wirklich lohnenswerter Ausflug für Touristen aber auch Einheimische.

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2 Kommentare zu “Bergtour auf den Kreuzberg

  1. Zu unserer Zeit hat der Salto noch „Salto Böni“ geheissen, nach dem Besitzer Böni der Schweizer war und dort mit seiner 9 Köpfigen Familie das Leben verbrachte. Das Haus war mit Schindeln (eine Art Holztafeln) gedeckt. die Ruinen sind immer noch vorhanden. Beim Kreuz oben hat Herr Böni immer am 1. August (Nationalfeiertag Schweiz) ein Höhenfeuer entzündet, zur Erinnerung an seine alte Heimat. Er war halt ein sehr stolzer Schweizer. Schade dass keines seiner Kinder da weiter gemacht hat.

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