Ciudad del Este: Ein Lieferwagen mit paraguayischem Kennzeichen wurde auf der Freundschaftsbrücke auf brasilianischer Seite gestoppt.
Beamte der brasilianischen Steuerbehörde hatten ein Versteck entdeckt, in dem sich 19 Kartons befanden, die augenscheinlich für den Transport von Mobiltelefonen bestimmt waren. Bei der Inspektion der Pakete stellten die Beamten jedoch fest, dass sich darin in Plastikbeutel verpackte Erde befand.
Der Zugriff erfolgte im Rahmen einer Routinekontrolle im Zollbereich. Die Beamten entdeckten eine im Fahrzeug verbaute doppelte Wand, hinter der die versiegelten Kartons versteckt waren.
Der Fahrer, ein paraguayischer Staatsbürger, beabsichtigte, mit der Ladung nach Foz do Iguaçu einzureisen. Ersten Informationen zufolge sollten die vermeintlichen Smartphones an einem Übergabeort in dieser Stadt abgeliefert werden, wozu es durch die Zollauswertung jedoch nicht mehr kam.
Die Art und Weise, wie die Fracht präpariert war, lässt vermuten, dass der Fall mit einer Betrugsmasche zusammenhängt, mit der Käufer von Mobiltelefonen in Ciudad del Este getäuscht werden – oft unter Einbindung von Scheinläden als Fassade.
Die brasilianischen Behörden müssen nun ermitteln, wer die Empfänger der Kartons sein sollten und welcher Zweck hinter dem Transport steckte. Der Fall wurde zur Ermittlung übergeben, um die Drahtzieher dieser Operation zu identifizieren.
Wochenblatt / adn digital















