Bewaffneter Raubüberfall auf Bürgermeisterkandidat

San Antonio: Zu einem bewaffneten Überfall kam es am heutigen Morgen um 05:00 Uhr auf das Wahlkampfbüro des liberalen Kandidaten der Stadt, Raúl Mendoza. Ihm wurden 210 Millionen Guaranies gestohlen.

Als Helfer für die Wahl in den Hof fuhren kamen die vier Delinquenten in einem gestohlenen Fahrzeug hinterher und überwältigten alle Anwesenden. Obwohl nur wenige von dem Geld wussten, was an dem Tag genutzt werden sollte, um Kraftstoff zu kaufen und Helfer zu entlohnen, waren die Räuber bestens informiert. Einmal im Gebäude fragten sie gezielt nach dem Geldkoffer. Ebenso nahmen sie 7 Mobiltelefone und sieben Geldbörsen mit. Einer der Täter soll zum Bürgermeister gesagt haben: Du hast uns schon viel Probleme bereitet.

Das Opfer geht ohne Zweifel von einer politisch motivierten Tat aus, was entweder einer anderen Fraktion der Liberalen oder den Colorados zugerechnet werden kann, oder im Falle das Ausbleiben des Geldes könne dies das Wahlergebnis beeinflussen. Sollte es nicht um Politik gehen sind 210 Millionen Guaranies dennoch Anreiz genug sich den Sonntag zu versüßen.

Der Tatort liegt nur zwei Blocks neben dem Rathaus. Das Fluchtfahrzeug, ein Toyota Allion, wurde nur Stunden zuvor in Lambaré gestohlen.

Die Staatsanwälte Laura Ávalos, María Estefanía und Lorenzo Lezcano wurden von der Generalstaatsanwältin ausgewählt um in dem Fall zu ermitteln.

Wochenblatt / Abc Color

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5 Kommentare zu “Bewaffneter Raubüberfall auf Bürgermeisterkandidat

  1. 210 Millionen für Kraftstoff und Personal? Ich komm aus dem Lachen nicht mehr raus. Das Geld war zum Stimmenkauf bestimmt!

  2. Soso, 210 Mio für Kraftstoff und Wahlhelfer?
    Das ich nicht lache, das war Schmiergeld zum Stimmenkauf, sonst nix!
    Lg

  3. Da gibt es nun Probleme beim Stimmen Kauf, da so viel Bargeld nicht so schnell nachgeordert werden kann

  4. 0989466147@email.com

    Man liest also offensichtlich das Wochenblatt und kann „Kuno’s“ Schmaeh ueber die Idiotie der hiesigen Verbrecher einfach nicht mehr ertragen. Diesesmal haben sie’s wenigstens geschafft nicht ihren eigene Wagen registriert auf ihren eigenen Namen zum Ueberfall zu gebrauchen. Bravo – sollte man eigentlich sagen…
    Es waren nicht die Colorados die diesen Ueberfall geplant haben denn die Verbrecher tragen „blaue“ Jeans. Der Pullover eines der Verbrecher ist ebenfalls blau kariert. Waeren es Colo’o’s, so wedelten sie da mit nehm roten Tuechle herum. Die Verbrecher sind vorrangig blau gekleidet, so dass es definitiv Seccionaleros einer gegnerischen Sektion der PLRA (blauen Partei) sind. Da wurden Rechnungen beglichen und zugleich subtil gewarnt dass er seine eigenen Parteigenossen nicht bescheissen soll. Die Bestohlenen verstehen die Botschaft sicherlich sofort die mit der Kleidungsfarbe ueberbracht wird.
    Die glorreichen Zeiten der Blauen (Mariscal Estigarribia, Eusebio und Eligio Ayala, etc) sind laengst vergangen. Man erinnere sich dass es die Blauen waren die den Chacokrieg gewannen und die Mennoniten ins Land holten.
    Sich mit den Sozis, den Schwulen und Linken zu verbuenden tut ihnen auch nicht sonderlich gut.