Bluthochdruck wird zur Volkskrankheit

Asunción: Die Notfälle wegen Bluthochdruck steigen im Land deutlich an. Rund jeder zweite Bürger im Land leidet an diesem gesundheitlichen Problem.

Hypertonie wird als “stilles Übel“ bezeichnet, da es keine sichtbaren Symptome aufweist. Es ist einer der Hauptrisikofaktoren für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der weltweit häufigsten Todesursache.

In Paraguay liegt die Prävalenz von Hypertonikern bei etwa 46,8%. Das heißt, 5 von 10 Paraguayern haben einen hohen Blutdruck, dessen Zahl sich auf die Bevölkerung im Alter von 30 bis 60 Jahren konzentriert.

Es gilt als arterielle Hypertonie von 140/90 mmHg. Wenn die Person diesen Wert bei mehr als einer Messung aufweist, muss sie einen Arzt aufsuchen. Es ist ratsam, den Blutdruck zweimal pro Jahr bei Patienten ohne Bluthochdruck und zweimal pro Woche bei Patienten mit Bluthochdruck zu überprüfen. Die Messung muss von der Kindheit an ab 5 Jahren durchgeführt werden.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Bluthochdruck wird zur Volkskrankheit

  1. Bei ganzen vier Stunden Pflichtgrundschule täglich muss man halt auch irgendwo an Schulstoff einsparen. Das Ministerium für Gesundheit empfiehlt den Schülern jedoch sich selber bei Wikipedia über nicht vermittelten Schulstoff zu informieren. Nur weiß halt keiner was. Jedenfalls ist die hiesige Esskultur auch nicht gerade besser als diejenige in Europa, dort isst man viel Fertigprodukte, hier viel Gegrilltes und Fettiges. Fleisch ist ja hierzulande viel billiger als Obst und Gemüse. Die Armen essen eben viel Brot und Fettiges. Viel Salz und Zucker dürfte nicht zu einem gesunden Volk führen, dafür um enorme Gesundheitskosten. Das Problem hat man hierzulande aber geschickt gelöst mit unfähigen Amigos beim Gesundheitsministerium und einer nicht funktionieren (könnenden) Grati-Medizin. Die Amigos der Korruption leben aber sehr gut und haben Krankenversicherung in Privatkliniken. Das arme Pöbel löst das Problem, indem es Kinder pro Laufmeter aufstellt. Also alles im Lot.