Villarrica: Die Staatsanwaltschaft aus der Hauptstadt von Guairá bestätigte, dass das Verbrechen an der deutschen Staatsbürgerin Olga Brodkord, das sich in der Gemeinde Planchada im Bezirk Paso Yobai ereignete, durch Geldgier motiviert war. Die Täter nutzten zudem gezielt die Information, dass das Opfer völlig allein lebte.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatten es die Täter auf rund 17 Millionen Guaranies in bar sowie auf Gold- und Silbermünzen und weitere beträchtliche Geldbeträge abgesehen, die die Frau angeblich in ihrem Haus aufbewahrte.
Im Zuge der Ermittlungen wurden bei Razzien vier Personen festgenommen. Den beteiligten Beamten zufolge konnte ein Teil des gestohlenen Geldes bereits sichergestellt werden. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass einer der Hauptverdachtsmomente darin liegt, dass die Beschuldigten weder die Herkunft noch den Besitz des bei ihnen gefundenen Bargelds rechtfertigen konnten.
Die Ermittler sind zudem davon überzeugt, dass die Täter über präzise Informationen bezüglich des Tagesablaufs und der schutzlosen Lage des Opfers verfügten. Dies erleichterte die Planung des Überfalls, der letztlich tödlich für die Deutsche endete.
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