Bürgermeister im Chaco als Mennoniten-Schurke betitelt

Mariscal Estigarribia: Behörden der eingangs erwähnten Stadtverwaltung denunzierten, dass ein gemeinschaftliches Grundstück von 5.000 ha, das sich in Infante Rivarola befindet, erneut angegriffen wurde.

Die angeblichen Landbesetzer zerstörten Schlösser, schlugen zwei Angestellte der Stadt nieder und fesselten einen der beiden.

Die 5.000 Hektar sind für eine Urbanisierung mit 40 Parzellen zu jeweils 50 ha und weitere 350 ha als Gemeinschaftsgebiet vorgesehen. Die Eigentumsverhältnisse sind zwar umstritten, es wurde aber angeordnet, die gerichtliche Verfügung des Besitzes zugunsten der Kommune herbeizuführen.

Bei dem Angriff der Invasoren konnte einer der Beamten fliehen, ein anderer wurde später freigelassen und muss psychologisch betreut werden. „Sie haben sie praktisch entführt“, sagte der Rechtsberater und Anwalt der Gemeinde, Ángel Paredes.

„Mit Tränen erzählte er, was ihm passiert ist. Er hat eine Kopfplatzwunde aber der größte Schaden ist psychologisch entstanden“, sagte Paredes. Er beschuldigt den Bürger Gustavo Santos hinter der Landbesetzung zu stecken.

In Aussagen, die Santos zugeschrieben werden, nennt er den Bürgermeister aus Mariscal Estigarribia, Elmer Vogt (PQ) einen “Mennoniten-Schurken, Banditen, Dieb, Idioten und Eindringling“. Er droht weiter ihn gefangen zu nehmen und alle Staatsanwälte Personen hinauszuwerfen, die das Land der Gemeinde “beschützen“.

Paredes bedauert, dass die Staatsanwaltschaft in Boquerón überlastet sei und “Santos diese Situation ausnützt“. „Er ist da und wird sich auf stätischen Grund stark machen“, sagte er.

Vogt erklärte, er fühle sich im Moment machtlos, um das Areal zurückzuerobern, das für Siedler im Chaco bestimmt sei. Er fügte an, dass er darauf vertraue, dass die Justiz die Eindringlinge endgültig vertreibe, und dass die persönlichen Angriffe, die er erhalten habe, nicht übereinstimmen, weil alles, was er tue, im Sinne der Bevölkerung von Mariscal Estigarribia geschehe.

Der Vorfall wurde der Staatsanwaltschaft gemeldet. Außerdem hat vor einigen Wochen eine Delegation der Kommune mit Unterstützung der Nationalpolizei an Ort und Stelle platziert, um die Situation des Grundstücks zu überprüfen.

Wochenblatt / ABC Color

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