Bürgermeister verursacht Sachschaden in Höhe von 700 Millionen Guaranies: “Wir brauchen weitere Beweise“

Asunción: Im Fall des Bürgermeisters von Ñemby, Tomás Olmedo, und anderen, die an einem angeblichen Sachschaden in Höhe von 700 Millionen Guaranies beteiligt waren, entschied Richter Rodrigo Estigarribia eine Sistierung auszusprechen, das heißt, das Verfahren ruht im Moment.

Mit dieser Maßnahme reagierte er auf eine Forderung der Staatsanwältin Tamara Ávalos, die argumentierte, dass weitere Beweise gesammelt werden müssten, bevor der Fall weiterverfolgt werden könne.

Mit diesem Urteil hat die Staatsanwaltschaft ein Jahr Zeit, das anhängige Verfahren abzuschließen und den Fall erneut vor Gericht zu bringen. Olmedo war wegen Untreue, Betrug, die unmittelbare und mittelbare Herstellung falscher öffentlicher Urkunden sowie die Verwendung apokrypher öffentlicher Urkunden angeklagt.

Der Bürgermeister ist Zielscheibe von Anzeigen der Einwohner von Ñemby, die ihm unsachgemäße Verwaltung von Ressourcen, die Durchführung angeblicher “Geisterprojekte“ und die Veruntreuung kommunaler Gelder vorwerfen. Mit der Entscheidung des Gerichts ruht das Verfahren jedoch, bis die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe mit neuen Beweisen untermauern kann.

Wochenblatt / adn digital

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