Cannabis ist nicht nur ein Droge der Gegenwart, sondern eine sehr alte Kulturpflanze. Wahrscheinlich stammt die Gattung Cannabis aus Zentralasien; Hanf wurde in China schon um 2800 v. Chr. als Faserpflanze genutzt, und auch als Heilmittel taucht Cannabis in historischen Quellen sehr früh auf. Bis heute führt der Allrounder zwei Leben gleichzeitig: als Nutzpflanze für Fasern, Samen und Öl – und als psychoaktive oder medizinisch genutzte Substanz.
Was in Cannabis eigentlich wirkt
Cannabis ist chemisch gesehen ziemlich vollgepackt. Das NCCIH verweist auf rund 540 Inhaltsstoffe; darunter wurden mehr als 100 Cannabinoide identifiziert. Die beiden bekanntesten unter ihnen kennen wir als THC und CBD. THC wirkt berauschend und kann Wahrnehmung, Stimmung und Denken verändern. CBD dagegen wirkt für sich genommen nicht berauschend und erzeugt kein klassisches „High“. Aus diesem Grund gibt es für die beiden Cannabinoide unterschiedliche Zielgruppen und Einsatzgebiete. Besonders CBD-Produkte mit einem THC-Anteil von weniger als 0,3 % lassen sich online legal und einfach bestellen, wie beispielsweise beim Palmengold Onlineshop.
THC: der psychoaktive Teil
THC ist die berühmteste Cannabis-Substanz und vor allem für die psychotrope Wirkung bekannt. Das bedeutet, dass das Cannabinoid auf das menschliche Zentralnervensystem einwirken und hierdurch, je nach Dosis und Produkt, Euphorie, aber auch Angst, Paranoia, Konzentrationsprobleme oder Koordinationsstörungen auslösen kann. Im medizinischen Bereich werden THC-haltige Arzneien etwa bei Übelkeit und Erbrechen unter Chemotherapie oder bei Appetitverlust im Zusammenhang mit HIV/AIDS eingesetzt. Darüber hinaus können sie bei chronischen Schmerzen und MS-Symptomen Linderung verschaffen.CBD zum Entspannen und Abschalten
CBD hat sich in den letzten Jahren einen guten Ruf verschafft, der auch bei Skeptikern Anklang findet. Es geht nicht um Rausch, sondern um Entspannung, Wohlfühlen und Wellness. CBD wird in Ölen, Kapseln, Cremes, Lebensmitteln und Kosmetik verkauft und ist als gereinigter Wirkstoff in Form von Epidiolex sogar als Arznei gegen seltene schwere Epilepsieformen zugelassen.
Wichtig ist jedoch, dass es sich bei den meisten frei verkauften CBD-Produkten nicht um zugelassene Medikamente handelt. Dementsprechend ist über Wirkung, Dosierung, Wechselwirkungen und Langzeitfolgen noch nicht so viel bekannt. Mögliche Risiken reichen von Müdigkeit über Durchfall bis zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und möglicher Leberschädigung. Wie bei allem gilt dementsprechend auch in diesem Bereich, das passende Maß für sich zu finden.
CBD – Varianten und Konsum
CBD gibt es heutzutage nicht mehr nur als ein Extrakt in einer dunklen Pipettenflasche. Der Markt reicht von Ölen und Kapseln bis zu Lotionen, Kosmetik, Getränken und Vape-Produkten. Wichtig ist auch hier, auf Qualität zu achten und beispielsweise kontrolliertes BIO-CBD zu erwerben. Auf diese Weise kannst du sicher sein, dass dein Produkt frei von Pestiziden, Schwermetallen, Bakterien oder Pilzen ist.
CBD kann geschluckt, unter die Zunge gegeben, auf die Haut aufgetragen, gegessen oder inhaliert werden. Kapseln oder Gummies wirken meist langsamer und oft ungleichmäßiger, weil sie erst durch den Verdauungstrakt müssen, während Inhalation schneller wirkt und im Schnitt eine höhere Bioverfügbarkeit erreichen kann. Aus diesem Grund nutzen viele CBD-Cannabis oder aber CBD-Pods zum Vapen.
Vaping vs. Joints
Denkt man an Cannabis, flackert automatisch das Bild eines Joints vor dem inneren Auge auf. Mittlerweile greifen aber viele zu Verdampfern, auch Vapes genannt. Hier stehen sich traditioneller Genuss und moderne Effizienz gegenüber. Während beim Rauchen einer Cannabis-Tabakmischung durch die Verbrennung Temperaturen von über 800°C entstehen, die neben Cannabinoiden auch schädliche Nebenprodukte wie Teer und Kohlenmonoxid freisetzen, erhitzt ein Vaporizer das Material nur so weit, dass die Wirkstoffe verdampfen, ohne zu verbrennen.
Auf diese Weise werden die Atemwege geschont und der typischen, langanhaltenden Geruch reduziert. Darüber hinaus ist die Bioverfügbarkeit der Terpene und Cannabinoide beim Vapen deutlich höher, wodurch man weniger Material für denselben Effekt. benötigt. Geschmacklich bietet das Vapen ein reineres Aroma, da die feinen Nuancen der Pflanze nicht vom Verbrennungsgeschmack überlagert werden. Allerdings fällt mit der modernen Variante das rituelle Drehen und das unmittelbarere, oft als „schwerer“ empfundene High eines Joints weg.















