Cartes denunziert „Helfer“

Asunción: Am heutigen Nachmittag wurde dank einer Gruppe von ausländischen Investoren eine Masche aufgedeckt, wodurch mindestens vier Personen angezeigt wurden, die dem Präsident Horacio Cartes nahe stehen sollen. Diese, so Senator Arnaldo Wiens, sollen 250.000 US-Dollar von interessierten Investoren im Vorfeld für eine Treffen mit dem Staatschef gefordert haben. Von dieser Summe sollen 200.000 US-Dollar in eine nicht existente „Nuevo Rumbo“ Stiftung des Mandatsträgers fließen, während 50.000 US-Dollar die Gebühr für ein Treffen wären.

Der juristische Berater der Präsidentschaft, Sergio Godoy Codas, formalisierte im Auftrag von Präsident Horacio Cartes eine Anzeige, die derweil für die Öffentlichkeit ohne Namen auskommen muss. Nachdem die Staatsanwaltschaft beginnt zu ermitteln werden jedoch auch die vier Namen bekanntgegeben.

Cartes selbst erklärte, zu keinem Moment jemand die Autorisation erteilt zu haben, für Treffen Geld zu verlangen. Godoy erklärte auch damit, dass Cartes alle die denunziert, die seinem Kurs auf illegalem Weg abweichen. Der Generalstaatsanwalt Javier Díaz Verón nahm persönlich die Anzeige auf.

(Wochenblatt / Hoy)

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7 Kommentare zu “Cartes denunziert „Helfer“

    1. SIE HABEN RECHT PETER, AUCH ICH HATTE MEINE ZWEIFEL UND DAS WOHL MIT RECHT.

      Die Colorados hatten in all den Jahren, ihre Finger in schmutzigen Geschaeften. Das Volk musste Hungern und einige der Rot Hemden feierten grosse Feste..

  1. ja, ich bin einerseits auch begeistert, andererseits mache ich mir Sorgen, ob das nicht die Räuber und Mörder von morgen sind. Sollten sich also die Überfälle mehren, dann haben wir schon die ersten Verdächtigen – denn von irgendetwas müssen die vielen neuen „Arbeits“losen ja leben. Gearbeitet haben sie nie und werden es wohl auch in Zukunft nicht tun.
    Also müssen wir noch besser aufpassen, wenn wir Geld abheben, wo wir das Auto abstellen oder teure Artikel einkaufen.

  2. Jeder sollte sich im klaren sein, dass das Wort DATENSCHUTZ in Paraguay klein geschrieben wird. Daten werden hier wie „Mandioca am Markt“ gehandelt. Wenn sich jemand speziell für sie, ich meine damit sie persönlich, interessiert, dann wird er die nötigen Informationen auch bekommen, sofern er zu einem bestimmten Kreis gehört. Das Problem ist, dass die Polizei die uns beschützen sollte oft zur anderen Seite gehört. Normalerweise ist aber jemand der hier ein „normales Leben“ führt nicht betroffen.

  3. Cartes hat den Willen, die Kraft und auch die Macht durchzugreifen, Paraguay in eine bessere Zukunft zu führen, hoffentlich reichen die ersten 4 Jahre dafür aus.
    Seine bisherige Arbeit, national und international trägt schon die ersten Früchte.
    Seine Pessimisten hier schlagen schon moderate Töne an.

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