Cartes-Strategie ist nicht legitim

Asunción: Für den normalen Fernsehzuschauer der heutigen Nachrichtensendung scheint man Duarte Frutos den Rücken gestärkt zu haben. Allerdings wird Präsident Cartes Trittbrettfahrer ab dem 16. August.

Der neue Kongresspräsident heißt Silvio Adalberto Ovelar (Beitragsbild), auch bekannt als „Trato apu’a“. Zusammen mit Juan Carlos Galaverna waren sie die einzigen zwei Senatoren aus dem Añetete-Flügel die Cartes im Senat sehen wollten. Jetzt als Präsident gewählt, unter anderem durch Mirta Gusinky und Rodolfo Friedmann, soll Erstgenannte am Montag bei einer außerordentlichen Sitzung ihren Posten verlieren, damit Duarte Frutos diesen übernehmen kann. Juristisch kann dies nicht begründet werden, es sind politische Ambitionen und kein befolgen eines Reglements.

Inwiefern diese Beschlüsse der Sitzung von Montag Wertigkeit haben ist fraglich, da Gusinky der Eid abgenommen wurde und sie auch schon von ihrem Recht zum abstimmen Gebrauch gemacht hat. Ihr müsste man eine Straftat nachweisen um sie mit 30 Stimmen abzuwählen und selbst wenn dies glücken sollte, würde Enrique Riera als Ersatzmann folgen. Die Versuche der Rechtsexperten eine Erklärung für die Cartes-Strategie zu finden, die rechtlich standhält schlugen alle fehl. Dennoch ist dies Cartes Wunsch, denn nur so würde er es schaffen Friedmann im August seines Platzes zu verweisen.

Wochenblatt / Abc Color

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