Chaco: Bewohner von Politikern enttäuscht

Das Departement Alto Paraguay ist eine Region mit beneidenswertem natürlichem Reichtum für die Agrarwirtschaft, die zwar genutzt wird aber man könnte die Entwicklung noch viel mehr steigern. Jedoch 22 Jahre andauernde Misswirtschaft im öffentlichen Sektor verursacht einen Stillstand in der Zone, schreibt ABC Color.

Die Einwohner haben keine funktionierende Infrastruktur, weder am Boden noch in der Luft, beklagenswert ist auch das ewige Verschieben von Investitionsvorhaben in den Bereichen Bildung und Gesundheit.

11 Gouverneure gab es in der Zeit von 1998 bis 2013, der Amtszeiten von Korruption geprägt waren und sie stürzten die Region in einen Zustand der Verwahrlosung und Rückständigkeit. Vor allem Fernández Bauzá (ANR), berühmt als “Goldvater“ und der umstrittene ehemalige Politiker José Chamorro (ANR) stehen in der Kritik, sie waren tätig zwischen 2008 und 2013.

Diese Amtsperiode war durch eine undurchsichtige Verwaltung gekennzeichnet, mit wenigen Investitionen in die Infrastruktur, im Gegensatz zu dem großen Budget in Höhe von 125 Milliarden Guaranies während der fünfjährigen Periode. Während einer Dürre sollten Hilfsgelder ausbezahlt werden, keiner weiß wo die genehmigten Zuschüsse versickerten.

Eine Gruppe von lokalen Abgeordneten denunzierte Bauzá im Jahre 2009 gegenüber der Staatsanwaltschaft für eine angebliche Überfakturierung der Straße Fuerte Olimpio in Form von Reparaturarbeiten, die Anzeige verlief im Sande.

Die aktuelle Gouverneurin, Marlene Ocampos (ANR) berichtet von einem “Friedhof aus Müll“ den sie übernommen hat, Maschinen vom Vorgänger wurden gekauft und rosten vor sich hin. In den letzten zwei Jahren schaffte es Ocampos aber, den Fuhrpark zu reaktivieren und erste Arbeiten durchzuführen, auch zugewiesenen Nahrungsmittel gab man ordnungsgemäß an die arme Bevölkerung aus, die Zukunft schaut wohl besser aus.

Quelle: ABC Color

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