Chaco: Mord an jungem Mann weiterhin nicht aufgeklärt

Filadelfia: Vier Zeugen mit blutiger Kleidung waren nicht hilfreich zum Beginn der Ermittlungen um die Ermordung eines jungen Mannes. Staatsanwalt Andrés Arriola sprach von 15 Stichwunden.

Am Sonntag dem 2. Juni wurde in den Abendstunden der 25-jährige Laurino Álvarez (25) in der indigenen Gemeinschaft Cayin ô Clim ermordet. Am Körper fanden sich 15 Einstiche. Anscheinend wurde er von mehreren Männern ermordet. Als Zeugen traten jedoch vier Männer auf, die allesamt blutige Kleidung hatten. Zu ihrer Verteidigung sagten sie, dass sie dem Opfer helfen wollten.

Die Polizei soll jedoch die Namen der Verantwortlichen haben und ist derzeit auf der Suche nach ihnen. Das Opfer hätte eventuell Überlebenschancen gehabt, doch da kein Fahrzeug bereit stand vermutete der junge Mann. „“Es ist eine konfliktreiche Gemeinschaft, in der diverse Morde passieren“, erklärte Staatsanwalt Andrés Arriola.

Auch wenn der Häuptling der Gemeinschaft Cayin ô Clim versucht herauszufinden, wer dafür verantwortlich ist, sind es meist Familienmitglieder, die den wahren Tätern Protektion gewähren. Der Häuptling, der seit Oktober 2018 regiert, erklärte, dass in den letzten Jahren die Gewalt eskaliert wäre. Doch er hat einen Plan: Mittels einem Strafgesetzbuch für ihre Gemeinschaft wollen wir diese Personen ausgliedern. Es handelt sich um sechs Häuser in denen konfliktreiche Personen leben.

Wochenblatt / La Nación

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